Dortmunds Frauenfußball will bis 2029 in die 2. Bundesliga – mit Rekordinvestitionen und EM-Plänen

Nina Pohl
Nina Pohl
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Eine Gruppe von Frauen in Fußballtrikots auf einem Rasenfeld umgeben von Bäumen und Pfosten, mit einem Banner mit Text im Hintergrund.Nina Pohl

Dortmunds Frauenfußballteam soll bald in der Bundesliga spielen - Dortmunds Frauenfußball will bis 2029 in die 2. Bundesliga – mit Rekordinvestitionen und EM-Plänen

Borussia Dortmund kündigt Ausbau des Frauenfußballs an und meldet starke Finanzzahlen

Borussia Dortmund hat Pläne zur Erweiterung seines Frauenfußballprogramms vorgestellt und gleichzeitig solide Finanzdaten bekannt gegeben. Der Verein strebt an, sein Frauenteam bis 2029 in die 2. Bundesliga zu führen, und plant Investitionen in Training sowie Nachwuchsförderung. Unterdessen hat Hans-Joachim Watzke das Amt des neuen Präsidenten übernommen, während der Vorstand den Aktionären eine stabile Dividende vorschlägt.

Laut dem Finanzbericht für die Saison 2024/25 erzielte der BVB einen Umsatz von 526 Millionen Euro – das zweite Jahr in Folge mit einem Erlös von über einer halben Milliarde. Den Aktionären wurde eine Dividende von sechs Cent pro Aktie angeboten, ebenso hoch wie im Vorjahr.

In der Führungsriege wurde Hans-Joachim Watzke zum neuen BVB-Präsidenten gewählt. Der Vorstand der Fußballabteilung bleibt unverändert: Carsten Cramer, Thomas Treß und Lars Ricken behalten ihre Positionen. Cramer, der auch als Marketingleiter fungiert, versicherte, dass der Spielbetrieb der Frauenmannschaft ohne finanzielle Verluste erfolgen werde.

Aktuell spielt Dortmunds Frauenteam in der Regionalliga West und belegt in der 1. Bundesliga den zweiten Platz. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2027 oder 2028 – spätestens jedoch 2029 – den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Um dies zu unterstützen, sind neue Trainingsanlagen und Nachwuchsprogramme geplant.

Falls Deutschland den Zuschlag für die Austragung der UEFA Frauen-EM 2025 erhält, könnte im Dortmunder Signal Iduna Park das Eröffnungsspiel stattfinden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat bisher jedoch noch keine weiteren Spielorte für das Turnier bestätigt.

Dortmunds Frauenfußball steht vor einem Wachstumsschub: mit klaren Aufstiegszielen und Investitionen in die Infrastruktur. Die finanzielle Stabilität des Vereins und die Kontinuität in der Führung bieten eine solide Grundlage für diese Pläne. Sollte Deutschland die Frauen-EM ausrichten, könnte das Team zudem von erhöhter Sichtbarkeit und Unterstützung profitieren.