Dortmunds spätes Elfmeter-Drama: Merz erlebt als Kanzler einen nervenzerfetzenden 3:2-Sieg
Horst-Dieter GertzKanzler Merz sieht glücklichen BVB-Sieg - Dortmunds spätes Elfmeter-Drama: Merz erlebt als Kanzler einen nervenzerfetzenden 3:2-Sieg
Borussia Dortmund schnappt sich mit 3:2 einen dramatischen Sieg gegen den FC St. Pauli
Am 17. Januar 2026 sicherte sich Borussia Dortmund in der Bundesliga einen spektakulären 3:2-Sieg gegen den FC St. Pauli. Ein spätes Elfmetertor von Emre Can in der Nachspielzeit rettete den Sieg, nachdem die Mannschaft einen Zwei-Tore-Vorsprung fast verspielt hätte. Bundeskanzler Friedrich Merz, ein lebenslanger BVB-Fan, verfolgte die Partie live – sein erstes Spiel als Kanzler – und erlebte das nervenaufreibende Finale hautnah mit.
Die Dortmunder begannen schwach und kämpften sich durch weite Teile der ersten Halbzeit. Trotz einer wackeligen Leistung gingen sie mit einer 1:0-Führung in die Pause. In der zweiten Hälfte steigerte sich die Mannschaft und baute den Vorsprung auf 2:0 aus.
Doch dann drehte der FC St. Pauli das Spiel: Mit zwei Treffern glichen die Hamburger aus. Der spät einsetzende Einbruch erinnerte an das Saisonauftaktspiel Dortmunds, als die Mannschaft eine 3:1-Führung noch aus der Hand gab und am Ende nur 3:3 spielte. Als die Zeit davonlief, machte sich Nervosität breit. In der Nachspielzeit trat Emre Can zum Elfmeter an und verwandelte eiskalt zum 3:2-Endstand. Kanzler Merz, der das Spiel von der Tribüne aus verfolgte, traf sich nach dem Abpfiff mit Dortmunds Trainer Niko Kovač. Der knappe Erfolg war eine Erleichterung – sowohl für die Mannschaft als auch für ihren prominenten Fan.
Der Sieg hält die Dortmunder im Titelrennen, doch ihre unbeständige Form bleibt ein Grund zur Sorge. Emre Cans spätes Tor bewahrte sie vor einem weiteren Punktverlust. Für Merz war die Partie ein denkwürdiger, wenn auch nervenzehrender Auftakt seiner Kanzlerschaft.






