23 April 2026, 20:19

Drei Duisburger Persönlichkeiten erhalten die Mercator-Ehrennadel für kulturelles Engagement

Ein hölzernes Schild mit einer detaillierten, alten Stadtkarte, die Gebäude, Straßen und andere Merkmale zeigt.

Drei Duisburger Persönlichkeiten erhalten die Mercator-Ehrennadel für kulturelles Engagement

Drei herausragende Persönlichkeiten wurden für ihr Engagement in Duisburgs kulturellem und akademischem Leben geehrt. Oberbürgermeister Sören Link überreichte im Rahmen einer Feier im Rathaus die Mercator-Ehrennadel an Dr. Margarete Jäger, Sabine Haustein und Thorsten Fischer. Der jährlich verliehene Preis würdigt Menschen, die das kulturelle Erbe der Stadt bereichern und die öffentliche Debatte prägen.

Die Preisträger wurden von einer Jury des Kulturausschusses ausgewählt. Jede der Ausgezeichneten hat in ihrem Bereich bleibende Spuren hinterlassen.

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Dr. Margarete Jäger forscht wegweisend zu Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Sie wirkt in leitender Funktion am Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) – und das ehrenamtlich. Ihre Arbeiten haben die gesellschaftliche Diskussion über Gerechtigkeit und Gleichberechtigung maßgeblich geprägt.

Sabine Haustein hat das Verständnis für die künstlerische Vergangenheit der Stadt vertieft. Durch ihre Arbeit hat sie vergessene lokale Künstlerinnen und Künstler wiederentdeckt und zum Erhalt historischer Stätten beigetragen. Ihr Einsatz sorgt dafür, dass das kreative Erbe Duisburgs sichtbar und zugänglich bleibt.

Thorsten Fischer erforscht seit Jahrzehnten die städtische Geschichte Duisburgs. Mit seinen thematischen Stadtrundgängen lässt er die Vergangenheit der Stadt für Einwohnerinnen, Einwohner und Besucher lebendig werden. Die Führungen bieten Einblicke in weniger bekannte Aspekte der Stadtentwicklung.

Die Mercator-Ehrennadel ehrt Menschen, die das kulturelle Gefüge Duisburgs stärken. Die diesjährigen Preisträger haben Wissen vermittelt, Erbe bewahrt und die öffentliche Teilhabe gefördert. Ihre Arbeit prägt bis heute die Identität und das kollektive Gedächtnis der Stadt.

Quelle