11 April 2026, 14:20

Drei Elfmeter und ein umstrittenes Rhein-Derby: Gladbach schlägt Köln 3:1

Schiedsrichter spricht mit zwei Fußballspielern auf einem Rasenfeld, ein Spieler hält einen Ball.

Drei Elfmeter und ein umstrittenes Rhein-Derby: Gladbach schlägt Köln 3:1

Rhein-Derby mit drei Elfmetern: Gladbach siegt gegen Köln mit 3:1

Im Rhein-Derby der Bundesliga gab es gleich drei Strafstöße, als Borussia Mönchengladbach den 1. FC Köln mit 3:1 besiegte. Schiedsrichter Deniz Aytekin griff dabei stark auf den Videobeweis zurück – zwei der Elfmeter waren ihm im Spielgeschehen zunächst entgangen. Die umstrittenen Entscheidungen sorgten für Frust bei Kölns Trainerstab, obwohl Luca Waldschmidt in der Schlussphase noch den Ehrentreffer erzielte.

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Der erste Elfmeter fiel nach einem Handspiel von Kristoffer Lund, das Aytekin zunächst übersah, bevor der Videobeweis eingriff. Nach Sichtung der Bilder entschied der Unparteiische auf Strafstoß und begründete dies mit einer regelwidrigen Ballberührung durch Lunds Arm. Kevin Diks verwandelte sicher und stellte damit die 2:1-Führung für die Gladbacher her.

Der zweite Elfmeter folgte nach einem Foul an Ragnar Ache, das Aytekin selbst als "hart" einstuft. Später präzisierte er, die Videoaufnahmen hätten einen direkten Kontakt im Kniebereich gezeigt, was die Entscheidung rechtfertige. Der dritte Strafstoß – für Köln – kam spät im Spiel, und Waldschmidt traf zum 1:3.

Nach dem Spiel kritisierte Kölns Sportdirektor Thomas Kessler die Schiedsrichterleistungen, erkannte aber Aytekins Professionalität an. Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich indes unmissverständlich: "Ich mag den Videobeweis nicht. Ich hasse den Videobeweis."

Am Ende sicherte sich Mönchengladbach mit zwei durch den Videobeweis ermöglichten Toren einen 3:1-Sieg. Kölns spätes Tor änderte nichts mehr am Ergebnis, und die Mannschaft musste eine Partie verdauen, die maßgeblich von Videoentscheidungen geprägt war. Aytekins Urteile, obwohl verteidigt, stießen beim unterlegenen Team auf scharfe Kritik.

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