Dritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Verteidiger Simon Scherder steht vor langer Pause
Christoph DöhnDritter Kreuzbandriss: Preußen Münsters Verteidiger Simon Scherder steht vor langer Pause
Simon Scherder, der 32-jährige Verteidiger von Preußen Münster, hat sich zum dritten Mal das vordere Kreuzband (vorderes Kreuzbandriss, ACL) gerissen. Die jüngste Verletzung am linken Knie wird ihn in den kommenden Monaten außer Gefecht setzen. Trotz dieses Rückschlags hat der Verein dem erfahrenen Spieler erneut seine Unterstützung zugesichert.
Scherders erster Kreuzbandriss ereignete sich im Juni 2015, gefolgt von einem zweiten im April 2017. Nach jeder Verletzung kämpfte er sich zurück in die volle Fitness und hatte sich zuletzt wieder einen Stammplatz in der Startelf erkämpft. Doch seine jüngste Rückkehr wurde nun durch diesen erneuten Rückschlag jäh unterbrochen.
In seiner Karriere bestritt Scherder bisher 316 Pflichtspiele für Preußen Münster. Seine Widerstandsfähigkeit prägt seine Laufbahn und brachte ihm Lob vom Sportdirektor des Vereins, Ole Kittner, ein. „Simon hat immer wieder bewiesen, dass er auf jeden Rückschlag die richtige Antwort findet“, sagte Kittner.
Der Verteidiger steht noch bis 2026 bei dem Verein unter Vertrag. Kittner betonte zudem, dass das Team Scherder während seiner Genesung weiterhin begleiten werde, und fügte hinzu: „Wir werden ihn unterstützen, bis er wieder auf dem Platz steht – auch über diesen Sommer hinaus.“
Nach seinem dritten Kreuzbandriss steht Scherder nun erneut eine lange Reha bevor. Die Verpflichtung des Vereins zu seiner vollständigen Rückkehr bleibt unverändert, sein Vertrag läuft bis 2026. Sein Fehlen wird in der Abwehr des Teams vorerst eine spürbare Lücke hinterlassen.






