22 March 2026, 10:17

Duisburg zeigt bewegenden Dokumentarfilm gegen Rassismus während Aktionswochen

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und eine Fahne mit Text und Bildern halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden, Bäumen, Schildern, Pfählen, einem Kirchturm und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Duisburg zeigt bewegenden Dokumentarfilm gegen Rassismus während Aktionswochen

Duisburger Filmforum zeigt Sondervorführung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Vom 16. bis 29. März 2026 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt – und das Duisburger Filmforum beteiligt sich mit einer besonderen Vorstellung. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien" wird ein eindrucksvoller Dokumentarfilm über die Folgen eines rassistischen Anschlags gezeigt. Bundesweit haben Initiativen Filme, Workshops und Diskussionsrunden organisiert, um im Rahmen der Kampagne gegen Diskriminierung zu mobilisieren.

Am 24. März 2026 um 17:30 Uhr präsentiert das Filmforum "Das deutsche Volk" – einen Dokumentarfilm des Regisseurs Marcin Wierzchowski. Der Film begleitet über vier Jahre hinweg Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020. Ihre Geschichten stehen im Mittelpunkt der Vorführung.

Auch in anderen Regionen engagieren sich lokale Gruppen mit eigenen Projekten: In Brandenburg unterstützte die Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF die Organisation der Eröffnungsveranstaltung 2026. Die Initiative "Oberhavel gegen Rassismus" produzierte zudem einen 8- bis 10-minütigen Kurzfilm, der antirassistisches Engagement im Landkreis Oberhavel dokumentiert.

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In Nordrhein-Westfalen veranstalteten das Caritas-Netzwerk im Bistum Essen und die Antidiskriminierungsarbeit Gelsenkirchen Workshops und Schutzräume. Die Angebote in Essen und Gelsenkirchen richteten sich an Menschen, die Rassismus erfahren, und boten ihnen Unterstützung.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus verbinden landesweit Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und lokale Aktionen. Veranstaltungen wie die Duisburger Vorführung oder die regionalen Initiativen sollen das Bewusstsein schärfen und Solidarität fördern. Die Kampagne läuft noch bis zum 29. März 2026.

Quelle