Duisburger Ehepaar verliert 100.000 Euro durch brutalen COVID-19-Betrug am Telefon

Nina Pohl
Nina Pohl
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Ein Schwarz-Weiß-Bild einer belebten MarktSzene mit Gruppen von Menschen, die gehen, einige stehen, Geschäften mit hängenden Kleidern, Gebäuden mit Fenstern, einem Eimer und einem Namensschild, mit einem Wasserzeichen in der rechten oberen Ecke.Nina Pohl

Betrüger erbeuten mindestens 100.000 Euro von einem Paar in Duisburg - Duisburger Ehepaar verliert 100.000 Euro durch brutalen COVID-19-Betrug am Telefon

Ein älteres Ehepaar aus Duisburg hat mindestens 100.000 Euro verloren, nachdem es Opfer eines perfiden Telefonbetrugs geworden war. Betrüger gaukelten den beiden vor, ihr Sohn liege mit einer schweren COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus und benötige dringend Geld für die Behandlung.

Der Betrug begann an einem frühen Donnerstagmorgen, als ein unbekannter Anrufer sich als Polizist aus Berlin ausgab. Der Betrüger überzeugte das Paar davon, dass ihr Sohn mit einem schweren COVID-19-Verlauf im Krankenhaus liege und sofortige Zahlungen für die medizinische Versorgung erforderlich seien.

In ihrer Verzweiflung, ihrem Sohn zu helfen, hoben die beiden einen sechsstelligen Betrag aus ihrem Bankschließfach ab. Anschließend übergaben sie das Bargeld einem Komplizen – in dem Glauben, damit das Leben ihres Sohnes zu retten. Die Behörden bestätigten später, dass es keinen solchen Notfall gegeben hatte. Bislang wurden in öffentlichen Berichten keine Verdächtigen genannt. Die Ermittlungen laufen weiter, und die Polizei warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen.

Die Ersparnisse des Paares wurden durch einen sorgfältig geplanten Schwindel gestohlen. Die Polizei ermittelt weiterhin in dem Fall, allerdings gab es bisher keine Festnahmen. Die Behörden erinnern die Bevölkerung daran, unerwartete Geldforderungen – insbesondere von unbekannten Anrufern – stets zu überprüfen.