Duisburgs koloniale Vergangenheit: Workshop zeigt Wege des antirassistischen Widerstands

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
2 Min.
Eine Whiteboard-Tafel mit den Worten "Stoppt rassische Ungerechtigkeit" in fetter schwarzer Schrift.Kristiane Dippel

Duisburgs koloniale Vergangenheit: Workshop zeigt Wege des antirassistischen Widerstands

Neuer Workshop zu Kolonialismus, rassistischen Kontinuitäten und antirassistischem Widerstand in Duisburg

Ende dieses Monats findet in Duisburg ein neuer Workshop zu Kolonialismus, rassistischen Kontinuitäten und antirassistischem Widerstand statt. Veranstaltet wird die Fortbildung vom Zentrum für Erinnerungskultur (ZfE) und richtet sich an Lehrkräfte sowie Akteur:innen der politischen Bildung, die sich intensiver mit diesen Themen auseinandersetzen möchten.

Der Workshop unter dem Titel "ÜBERSEHEN: (Post)koloniale Spuren in Duisburg" findet am Mittwoch, den 25. Februar, von 10 bis 14 Uhr in der Tarik-Turhan-Galerie (Karmelplatz 5, Innenhafen) statt. Der Zugang erfolgt über das Stadtarchiv.

Die Teilnehmer:innen setzen sich mit kolonialen Spuren in Duisburg als Fallbeispiel auseinander und reflektieren, wie diese historischen Strukturen bis heute auf die Gesellschaft wirken. Im Fokus stehen zudem antirassistischer Widerstand und die Bedeutung von Solidarität in städtischen Gemeinschaften. Ein zentraler Bestandteil des Programms sind praktische Ansätze, um dieses Wissen in die Bildungsarbeit zu integrieren.

Eine Anmeldung ist bis zum 22. Februar per E-Mail an [email protected] möglich. Weitere Informationen gibt es auf der Website des ZfE unter www.erinnerungskultur-unser.de.

Der Workshop ist Teil der laufenden Ausstellung "ÜBERSEHEN: (Post)koloniale Spuren in Duisburg". Die teilnehmenden Pädagog:innen erhalten Werkzeuge an die Hand, um koloniale Geschichte und ihre heutigen Auswirkungen im Unterricht aufzugreifen. Ziel der Veranstaltung ist es, ein tieferes Verständnis für strukturellen Rassismus zu vermitteln und Wege aufzuzeigen, wie man ihm begegnen kann.