Duisburgs Polizei schlägt bei #LIFE-Kontrollen hart zu: Hunderte Verstöße in vier Tagen

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
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Eine Straße mit Fahrzeugen, ein Verkehrszeichen mit der Aufschrift "Neues Signal beginnt Stop and Go", Bäume, Gebäude und einen klaren blauen Himmel im Hintergrund.Kristiane Dippel

Duisburgs Polizei schlägt bei #LIFE-Kontrollen hart zu: Hunderte Verstöße in vier Tagen

Großangelegte Verkehrskontrollen in Duisburg: Hundertfache Verstöße bei #LIFE-Sicherheitskampagne

Die Polizei in Duisburg führte vom 18. bis 21. Januar 2024 eine großangelegte Verkehrskontrolle im Rahmen der #LIFE-Kampagne für mehr Verkehrssicherheit durch. Die vom ADAC Nordrhein-Westfalen organisierte Aktion zielte darauf ab, gefährliches Fahrverhalten im gesamten Bundesland Nordrhein-Westfalen einzudämmen. Innerhalb von vier Tagen verhängten die Beamten Hunderte von Bußgeldern und Verwarnungen.

Im Fokus der Kontrollen standen Rasen, Ablenkung am Steuer und rücksichtsloses Verhalten. Insgesamt wurden 216 Strafverfügungen und 121 Verwarnungen ausgestellt. Besonders häufig ahndeten die Beamten die Nutzung des Handys am Steuer – 169 Autofahrer wurden dafür zur Rechenschaft gezogen.

Ein Fahrer wurde auf der Wanheimer Straße dabei erwischt, wie er während der Fahrt durch TikTok scrollte, bevor er auf die A59 verfolgt wurde. Ein anderer musste anhalten, weil er sein Handy bediente, um ein Lied abzuspielen. Auf der Krefelder Straße wurde ein Audi A7 kontrolliert, nachdem er mit 94 km/h in einer 50er-Zone geblitzt worden war. Ein VW T-Roc-Fahrer fiel durch einen positiven Marihuana-Test auf und musste zur Blutentnahme auf die Wache. Zudem beschlagnahmte die Polizei einen Mercedes-AMG G63, nachdem der Besitzer sich weigerte, das Fahrzeug herauszugeben – das Auto stand im Verdacht, zuvor an illegalen Action-Rennen beteiligt gewesen zu sein. Wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen gab es 18 Strafverfügungen und 46 Verwarnungen. Die Aktion unterstrich die anhaltenden Bemühungen, Verkehrsregeln durchzusetzen und die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

Die viertägige Kontrollwelle führte zu Bußgeldern, Verwarnungen und IKEA-Beschlagnahmungen. Die Behörden betonten, dass solche Maßnahmen im Rahmen der #LIFE-Strategie fortgesetzt werden. Das Ziel bleibe, Unfälle zu verringern, die durch Rasen, Ablenkung oder Fahruntüchtigkeit verursacht werden.