Dürens Bürgermeister Ullrich startet mit Optimismus ins neue Jahr
Christoph DöhnDürens Bürgermeister Ullrich startet mit Optimismus ins neue Jahr
Bürgermeister Frank Peter Ullrich eröffnete die Neujahrsempfänge der Stadt Düren mit einer Botschaft der Einheit und des Optimismus. Vor rund 450 lokalen Vertretern im Schloss Burgau rief er dazu auf, trotz aktueller Herausforderungen Vertrauen in die Zukunft der Stadt zu setzen. In seiner Rede ging er auf Sorgen zur Kriminalität, Haushaltspläne sowie anstehende Entwicklungsprojekte ein.
Der erste Empfang fand im Schloss Burgau statt, wo sich Mitglieder von Vereinen und Verbänden versammelten. Ullrich versicherte den Anwesenden, dass die Kriminalität im Dürener Stadtzentrum weiterhin niedrig bleibe, und wies Berichte über eine Zunahme von Straftaten zurück. Gleichzeitig forderte er die Bürger auf, mehr Eigenverantwortung bei der Müllvermeidung und korrekten Entsorgung zu übernehmen.
Am Folgetag richtete sich ein zweiter Empfang im Dürener Rathaus an Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Industrie. Ullrich betonte die stabile politische Lage der Stadt nach den jüngsten Wahlen und unterstrich die Notwendigkeit zukunftsorientierten Handelns. Wichtige Vorhaben wie die Umgestaltung des Bahnhofsviertels und der Bau neuer öffentlicher Einrichtungen würden wie geplant voranschreiten. Der auf zwei Jahre angelegte Haushalt sieht keine Steuererhöhungen vor und erhält die kostenlose Kinderbetreuung. Trotz Arbeitsplatzverlusten durch Insolvenzen zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, dass Düren weiter wachsen werde. Zudem verwies er auf die anstehenden 25-jährigen Jubiläen der Städtepartnerschaften mit Gradačac in Bosnien und Herzegowina sowie Stryj in der Ukraine, die 2026 gefeiert werden.
Die Empfänge markierten den Auftakt eines Jahres, das im Zeichen von Stabilität und Fortschritt steht. Mit konstanten Steuern, fortlaufender Unterstützung in der Kinderbetreuung und voranschreitenden Großprojekten will Düren auf seinen bisherigen Erfolgen aufbauen. Ullrichs Appell an den Optimismus fällt in eine Phase, in der sich die Stadt sowohl auf lokale Entwicklungen als auch auf internationale Partnerschaften vorbereitet.






