25 March 2026, 04:16

E.ON erhöht Investitionen in Netzinfrastruktur um 10 Prozent bis 2030

Balkendiagramm, das die Unternehmensgewinne vor und nach Steuern vergleicht, mit begleitendem erklärendem Text.

E.ON erhöht Investitionen in Netzinfrastruktur um 10 Prozent bis 2030

E.ON kündigt Ausbau der Netzinfrastruktur an und stockt Investitionsbudget um 10 Prozent auf

Der Energiekonzern E.ON hat Pläne bekannt gegeben, seine Netzinfrastruktur auszubauen und das Investitionsbudget um 10 Prozent zu erhöhen. Bis 2030 will das Unternehmen nun 48 Milliarden Euro investieren – trotz einer erwarteten leichten Gewinneinbuße in diesem Jahr. Aktionäre dürfen sich zudem über eine höhere Dividendenausschüttung auf der anstehenden Hauptversammlung freuen.

Vor der für den 23. April 2026 geplanten Hauptversammlung präsentierte der Konzern seine aktualisierte Finanzstrategie. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,57 Euro pro Aktie erhalten, was über den bisherigen Ausschüttungen liegt. Gleichzeitig rechnet die Unternehmensführung für 2026 mit einem leichten Rückgang des bereinigten EBITDA auf Konzernebene, das voraussichtlich zwischen 9,4 und 9,6 Milliarden Euro liegen wird.

Der Aktienkurs von E.ON erreichte Mitte März mit 20,30 Euro ein 52-Wochen-Hoch, bevor er sich bei etwa 18,85 Euro einpendelte. Langfristig strebt das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von 13 Milliarden Euro bis 2030 an – vor allem getrieben durch den Netzausbau. Diese Pläne hängen jedoch von Genehmigungen der deutschen Bundesnetzagentur ab.

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Der nächste Quartalsbericht, der am 13. Mai 2026 erwartet wird, soll weitere Details zur Netzstrategie des Konzerns liefern. Dies erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Bundesregierung die Netzentgelte für Verbraucher bereits gesenkt hat, indem sie Netzbetreiber 2026 mit 6,5 Milliarden Euro subventioniert. Dadurch verringerten sich die durchschnittlichen Stromkosten für Haushalte um etwa 1,5 Cent pro Kilowattstunde – eine Reduzierung von rund sieben Prozent.

Mit den erhöhten Investitionen in die Netzinfrastruktur unterstreicht E.ON seinen Willen, das deutsche Energienetz zu modernisieren. Während noch regulatorische Entscheidungen ausstehen, wird der nächste Finanzbericht zeigen, wie es mit den Expansionsplänen vorangeht. Die höhere Dividende signalisiert Vertrauen in das langfristige Wachstum, auch wenn die kurzfristigen Erträge leicht zurückgehen.

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