19 April 2026, 06:18

Edeltraut Müller erhält Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Lebenswerk

Mahnmal in Berlin, Deutschland, mit Blumen und Kerzen, die vor einer Wand auf dem Boden plaziert sind.

Edeltraut Müller erhält Bundesverdienstkreuz für ihr soziales Lebenswerk

Edeltraut Müller mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet

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Edeltraut Müller ist für ihr lebenslanges Engagement in der sozialen Arbeit mit der höchsten zivilen Auszeichnung Deutschlands geehrt worden. Am 28. November 2025 erhielt sie das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Ihr beruflicher Werdegang umfasst mehrere Jahrzehnte – von der Pflege und kirchlichen Diensten bis hin zu bahnbrechenden Initiativen in der Altenbetreuung in Essen.

Müller begann ihre Laufbahn als Ordensschwester in Münster, bevor sie in Essen eine Ausbildung zur Krankenschwester absolvierte. Später wurde sie Leiterin des Caritas Stift St. Lambertus in Rellinghausen, eine Position, die sie bis zu ihrem Ruhestand innehatte. Während dieser Zeit führte sie eine richtungsweisende Maßnahme ein: die Erlaubnis, Haustiere in Seniorenheimen zu halten – eine Neuerung, die das Wohlbefinden der Bewohner deutlich verbesserte.

2014 schloss sie sich dem Projekt "Wünschewagen" an, das sterbenskranken Menschen letzte Wünsche erfüllt. Seither hat sie persönlich über 100 dieser besonderen Fahrten begleitet. Auch nach ihrem Ruhestand blieb sie aktiv: 2017 übernahm sie eine Schlüsselrolle bei der St. Ludgeri Stiftung in Essen-Werden, wo sie seitdem bei der Organisation von Veranstaltungen mitwirkt und die gemeinnützige Arbeit der Stiftung unterstützt.

Das Verdienstkreuz würdigt ihren jahrzehntelangen Einsatz – von der praktischen Pflege bis hin zur Leitung sozialer Projekte. Ihr Wirken hat unzählige Menschen in Essen und darüber hinaus berührt. Die Auszeichnung unterstreicht Müllers nachhaltigen Einfluss auf die soziale Fürsorge in Deutschland. Ob durch Reformen in der Altenpflege, ihr ehrenamtliches Engagement oder ihre Führungsarbeit: Sie hat mit ihrem Einsatz neue Maßstäbe in der menschenwürdigen Betreuung gesetzt. Die Ehrung gilt sowohl ihren beruflichen Leistungen als auch ihrem ungebrochenen Engagement für andere.

Quelle