Edin Džeko schreibt mit Rekordtor Geschichte bei Schalke 04
FC Schalke 04 hat für die entscheidende Phase der 2. Bundesliga-Saison den bosnischen Stürmer Edin Džeko verpflichtet. Der 39-Jährige setzte sofort ein Ausrufezeichen und brach bereits in seinen ersten Bundesliga-Spielminuten Rekorde. Seine Ankunft hat sowohl die Mannschaft als auch die Fans beflügelt.
Die Verpflichtung hat für Schalkes Cheftrainer Miron Muslić eine besondere Bedeutung: Der junge Coach wuchs als Verehrer Džekos auf – nun steht er plötzlich an der Seitenlinie und führt einen Spieler an, den er einst als Fan von der Tribüne aus bewunderte.
Džeko stieß Ende Februar zu Schalke und wird die letzten 16 Bundesliga-Spiele der Saison 2025/2026 bestreiten. Schon nach 20 Minuten auf dem Platz schrieb er Geschichte: Beim Stand von 1:2 gegen Kaiserslautern wurde er in der 87. Minute eingewechselt – und glich mit seinem Tor zum 2:2-Endstand aus. Damit wurde er zum ältesten Torschützen in der Geschichte der 2. Bundesliga.
Sein Engagement ist von Anfang an spürbar. Nach einem Familienbesuch erschien er am nächsten Morgen als Erster zum Training – obwohl er noch am Vortag gespielt hatte. Drei Wochen zuvor hatte eine Prellung am Fuß für Sorge gesorgt, doch nach zehn Tagen normalen Trainings gab es keine Rückschläge mehr.
Muslić sprach offen über die emotionale Herausforderung, seinen Jugendidol nun als Trainer zu begleiten. Er gab zu, zwischen Bewunderung und professioneller Distanz zu schwanken. Doch Džekos Arbeitsmoral habe den Übergang erleichtert. Besonders hob der Coach hervor, wie akribisch der Stürmer auch nach Spielen an seiner Regeneration arbeite.
In Bosnien gilt Džeko längst als Nationalheld – sein Ruf ist mit dem deutscher Fußballlegenden vergleichbar. Schon jetzt hat seine Präsenz die Stimmung bei Schalke angehoben, wo sowohl Teamkollegen als auch Fans von seiner Erfahrung und Führungskraft profitieren.
Mit seinem Debüttor und seiner professionellen Einstellung hat Džeko die Messlatte für seine Zeit in Gelsenkirchen hoch gelegt. Der Club setzt nun auf seinen Einfluss in den entscheidenden Bundesliga-Endspielen. Für Muslić ist die Zusammenarbeit mit einem Spieler, den er einst verehrte, zu einem prägenden Moment in seiner noch jungen Trainerlaufbahn geworden.






