05 May 2026, 14:42

Elektrische Baumaschinen könnten 960 Tonnen CO₂ pro Baustelle sparen

Drei wasserstoffbetriebene Autos nebeneinander auf einem Parkplatz mit Maschendrahtzaun im Hintergrund und Gras auf der rechten Seite geparkt.

Elektrische Baumaschinen könnten 960 Tonnen CO₂ pro Baustelle sparen

Ein neues Projekt will die CO₂-Emissionen auf Baustellen drastisch reduzieren – durch den Umstieg auf elektrische Maschinen. Forscher und Industriepartner haben zwei Jahre lang Möglichkeiten erprobt, schwere Baumaschinen ohne Diesel zu betreiben. Ihre Ergebnisse zeigen erhebliche ökologische und wirtschaftliche Vorteile – vorausgesetzt, zentrale Herausforderungen werden zuvor gelöst.

Das Projekt VoltaVia, geleitet vom PEM der RWTH Aachen und Zeppelin Rental, konzentrierte sich auf die Elektrifizierung einer 16 Kilometer langen Baustelle. Erste Daten deuten darauf hin, dass dieser Wandel die CO₂-Emissionen um bis zu 960 Tonnen senken könnte. Das Team analysierte reale Telematikdaten und Baustellengrößen, um den Energiebedarf zu modellieren, und untersuchte verschiedene Versorgungsoptionen wie Schnellladesysteme und mobile Speicherlösungen.

Viele dieselbetriebene Maschinen sind bereits in elektrischen Versionen erhältlich oder befinden sich in der Entwicklung. Batteriebetriebene Lösungen dürften den Markt bald dominieren, während Wasserstoffalternativen später an Bedeutung gewinnen werden. Allerdings bleiben hohe Anschaffungskosten und eine unzureichende Ladeinfrastruktur Hürden für eine breitere Einführung.

Trotz dieser Hindernisse bietet elektrische Baumaschinen klare Vorteile: Sie verursachen deutlich weniger Emissionen, sind einfacher zu bedienen und senken die langfristigen Wartungskosten. Achim Kampker, Direktor des PEM, bestätigte, dass die Elektrifizierung für die Branche sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

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Die Projektergebnisse liefern eine Roadmap für umweltfreundlichere Baustellen in der DACH-Region. Durch den Ersatz von Diesel durch elektrische oder wasserstoffbetriebene Geräte könnten Baustellen ihren CO₂-Fußabdruck deutlich verringern. Der nächste Schritt wird sein, die Lösungen im großen Maßstab umzusetzen und gleichzeitig die Fragen der Kosten und Infrastruktur zu klären.

Quelle