Elisabeth-Hartmann-Stiftung startet mit Fokus auf Tierschutz und Kinderhilfe im Kreis Steinfurt

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
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Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich vor einem Gebäude mit Fenstern, einem Laternenpfahl und einem Himmel im Hintergrund, mit dem Text 'Erste Stufe der Grausamkeit' unten.Kristiane Dippel

Elisabeth-Hartmann-Stiftung startet mit Fokus auf Tierschutz und Kinderhilfe im Kreis Steinfurt

Im Kreis Steinfurt wurde offiziell eine neue gemeinnützige Stiftung anerkannt. Die Elisabeth-Hartmann-Stiftung wird sich für Tierschutz, Jugendhilfe und die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Ihre Gründung folgt dem Tod von Elisabeth Hartmann Ende 2023.

Die Stiftung wurde gemäß dem letzten Willen von Elisabeth Hartmann eingerichtet, die im Dezember 2023 verstarb. Ihr Nachlass bildet die einzige Finanzierungsquelle der Organisation.

Schwerpunkte der Arbeit liegen auf der Förderung von sechs Tierheimen sowie einer Initiative gegen Tiermisshandlung. Zudem werden zwei Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie eine Stiftung für Menschen mit Behinderungen unterstützt. Mit ihrer Eintragung wurde die Elisabeth-Hartmann-Stiftung zur 755. Stiftung im Regierungsbezirk Münster – und innerhalb des Kreises Steinfurt zur 79. anerkannten Stiftung. Die offizielle Urkunde über die Anerkennung erhielten Ulrich Sprakel, ein Rechtsanwalt aus Greven, und Michael Kaiser, Leiter der St. Mauritz Kinder- und Jugendhilfe.

Die Tätigkeit der Stiftung basiert ausschließlich auf dem Vermächtnis von Elisabeth Hartmann. Sie reiht sich damit in die wachsende Zahl gemeinnütziger Organisationen der Region ein. Neben Hartmanns posthumem Engagement wurde bisher keine weitere Person als Stifterin oder Stifter öffentlich benannt.