Emmabank im Bremer Bürgerpark strahlt nach aufwendiger Restaurierung wieder im alten Glanz

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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Ein Denkmal steht in einem Park mit einer Bank auf seiner rechten Seite, umgeben von Gras, Bäumen und einem Gebäude im Hintergrund unter einem klaren Himmel.Christoph Döhn

Emmabank im Bremer Bürgerpark strahlt nach aufwendiger Restaurierung wieder im alten Glanz

Historische neoklassizistische Emmabank im Bremer Bürgerpark nach Setzungsschäden vollständig restauriert

Eine denkmalgeschützte Bank im Stil des Neoklassizismus im Bremer Bürgerpark ist nach schweren Setzungsschäden in ihrem ursprünglichen Glanz wiederhergestellt worden. Das mit Unterstützung mehrerer Stiftungen durchgeführte Projekt brachte das Wahrzeichen zurück in seinen Ursprungszustand. Die Arbeiten begannen im August 2025 und umfassten sowohl strukturelle als auch gestalterische Maßnahmen.

Die Emmabank, ein bekanntes Element des Bürgerparks, benötigte dringend Sanierungsarbeiten, nachdem sich der Boden unter ihrer Sandsteinkonstruktion verschoben hatte. Um die Bank zu stabilisieren, wurde sie in 20 Tonnen schwere Abschnitte zerlegt, bevor ein neues Fundamentsystem eingebaut wurde. Ingenieure setzten Punktlager ein, um den instabilen Bodenverhältnissen entgegenzuwirken.

Auch die filigranen Details der Bank standen im Fokus der Restauratoren. Das Mosaikpflaster, das traditionell im Fischgrätmuster verlegt ist, wurde sorgfältig mit den original gelagerten Steinen wieder zusammengesetzt. Die Finanzierung des 100.000-Euro-Projekts übernahm der Verein Bürgerpark, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung sowie die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Die restaurierte Bank steht nun auf einem verstärkten Fundament, das künftige Setzungsprobleme verhindern soll. Sowohl die Sandsteinelemente als auch der Mosaikboden präsentieren sich wieder in ihrem historischen Erscheinungsbild. Das Projekt sichert dem Wahrzeichen damit eine centrale Rolle im Bürgerpark für die kommenden Jahre.