Erste Beiratssitzung startet Umwandlung des Zanders-Geländes in ein urbanes Quartier
Nina PohlErste Beiratssitzung startet Umwandlung des Zanders-Geländes in ein urbanes Quartier
Der Beirat für die Entwicklung des Zanders-Geländes trat am 17. und 18. November 2023 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Fachleute diskutierten über die Umwandlung des ehemaligen Industrieareals in ein neues städtisches Quartier. Im Mittelpunkt standen Planung, Denkmalschutz und Bürgerbeteiligung.
Das zweitägige Treffen vereinte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsarchitektur und Raumentwicklung. Die Architektin und Stadtplanerin Barbara Brakenhoff leitete die Gespräche. Sie ist zudem Mitglied im Fachbeirat der REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand.
Das Planungsbüro Albert Speer + Partner (AS+P) präsentierte den Stand der städtischen Entwicklung, wobei Themen wie Denkmalschutz, die Umnutzung bestehender Gebäude und die Aufwertung öffentlicher Räume behandelt wurden. Der Beirat erörterte zudem Strategien für Bürgerbeteiligung, Marketing und die Gewinnung von Investoren.
Zu den Teilnehmenden zählten der Landschaftsarchitekt Bart Brands von Karres en Brands, Prof. Ragnhild Klußmann von der Alanus Hochschule sowie der Raumplaner Thomas Lennertz und Prof. Christa Reicher von der RWTH Aachen. Vertreten waren auch Mitglieder des Aufsichtsrats der Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) sowie Reimar Molitor, Geschäftsführer der REGIONALE 2025-Agentur.
Oliver Brügge von der ZEG bezeichnete die Sitzung als gelungenen Auftakt und betonte die eingebrachte Fachkompetenz. Brakenhoff hob das Potenzial des Geländes für innovative Stadtentwicklung hervor, wobei keine neuen Herausforderungen oder Chancen jenseits des Masterplans von 2022 identifiziert wurden.
Die erste Sitzung des Beirats legte den Grundstein für die Neugestaltung des Zanders-Geländes. Im Fokus standen Planung, Bürgerbeteiligung und Investitionsstrategien. Das Projekt wird nun mit den Anregungen der versammelten Expertinnen und Experten voranschreiten.






