Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford startet 2026 in historischem Gebäude
Christoph DöhnErstes stationäres Hospiz im Kreis Herford startet 2026 in historischem Gebäude
Erstes stationäres Hospiz im Kreis Herford soll im Sommer 2026 eröffnen
Das erste stationäre Hospiz im Kreis Herford wird voraussichtlich im Sommer 2026 seine Türen öffnen. Es entsteht im historischen Gebäude „Unter den Linden 41“, das fast 150 Jahre alt ist. Das Projekt markiert einen bedeutenden Schritt für die Palliativversorgung in der Region.
Das Hospiz zieht in ein denkmalgeschütztes Gebäude ein, das einst als Tagesklinik der Kreiskliniken diente. Die Umgestaltung leitet Architekt Byron-Leigh Brown, der darauf achtet, dass die Sanierung den Anforderungen des Denkmalschutzes gerecht wird. Die Einrichtung wird rund 2.200 Quadratmeter umfassen und zehn Gästezimmer bieten.
Die Stiftung „Zukunft im Wittekindsland“ übernimmt die Baukosten, unterstützt durch eine Förderung der Sparkasse Herford. Dennoch werden weiterhin Spenden gesucht, um sowohl das stationäre Hospiz als auch ambulante Hospizdienste im Kreis Herford zu finanzieren.
Betrieben wird das Hospiz von der Hospiz Herford gGmbH. Die Personal- und Dienstleistungsplanung läuft bereits. Die neue Einrichtung soll eng mit den bestehenden ambulanten Hospizangeboten in der Region zusammenarbeiten.
Nach der Fertigstellung wird das Hospiz spezialisierte Pflege in einem historisch erhaltenen Gebäude bieten. Es erweitert das palliative Unterstützungsangebot für die Bevölkerung, wobei der Betrieb in den Händen der Hospiz Herford gGmbH liegt. Um die Ziele des Projekts zu erreichen, ist das Projekt weiterhin auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
