Essen plant Sonntagsöffnungen 2026 – diese Stadtteile profitieren zuerst
Christoph DöhnEssen plant Sonntagsöffnungen 2026 – diese Stadtteile profitieren zuerst
Geschäfte in Essen öffnen 2026 an ausgewählten Sonntagen – neues Konzept vorgelegt
Nach einem neuen Vorschlag sollen Geschäfte in Essen im Jahr 2026 an bestimmten Sonntagen öffnen dürfen. Der Rechtsausschuss der Stadt hat konkrete Termine für verlängerte Öffnungszeiten empfohlen. Die endgültige Entscheidung trifft der Rat im Februar nächsten Jahres.
Der Plan sieht vor, dass jeder Einzelhandelsstandort bis zu acht Sonntagsöffnungen pro Jahr nutzen darf. Die Regelung orientiert sich am Ladenschlussgesetz Nordrhein-Westfalen, das zuletzt 2018 novelliert wurde.
Die ersten verlängerten Öffnungszeiten beginnen am 1. März 2026 – betroffen sind die Innenstadt wegen der "Essen Winter Dream" und Werden anlässlich des "Hollandstoff- und Tuchmarkts". Am 1. April folgt Rüttenscheid mit der "Retro Classic", während Altenessen, Kettwig und Steele ebenfalls längere Einkaufszeiten für lokale Veranstaltungen erhalten.
Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, gibt es verlängerte Öffnungszeiten für das "Essen Original" in der Innenstadt, das "Kettwiger Weinfest" und das "Steele Weinfest". Am 1. Juni bleiben die Geschäfte in Rüttenscheid zur "Kunstmeile" und in Werden zum "Swings"-Eventlänger geöffnet. Der letzte Termin im ersten Halbjahr ist der1. Juli, an dem Borbeck sowohl sein "Weinfest" als auch den "Classic Day"* feiert.
Die Empfehlungen des Ausschusses werden dem Stadtrat im Februar 2026 zur Abstimmung vorgelegt. Bei einer Zustimmung können Geschäfte in Essen an ausgewählten Sonntagen länger öffnen. Jeder Standort darf dabei bis zu acht dieser Möglichkeiten im Jahr 2026 nutzen. Die endgültige Entscheidung liegt beim Rat nach Prüfung des Vorschlags.






