Essen spart 1,6 Millionen Kilowattstunden durch LED-Straßenlaternen ein
Kristiane DippelEssen spart 1,6 Millionen Kilowattstunden durch LED-Straßenlaternen ein
Essen rüstet über tausend Straßenlaternen auf energiesparende LED-Technik um
Im Rahmen eines Projekts mit der Westenergie AG hat die Stadt Essen mehr als tausend Straßenleuchten auf moderne LED-Technologie umgestellt. Ziel der Maßnahme ist es, den Energieverbrauch zu senken und die Beleuchtungseffizienz zu steigern. Wie offizielle Stellen mitteilen, unterstützt der Schritt die langfristigen Nachhaltigkeitsziele der Stadt.
In der jüngsten Phase des Essener LED-Programms wurden 1.394 Straßenlaternen mit modernen Nachrüstmodulen ausgestattet. Die neuen Leuchten bieten dieselbe Helligkeit wie die alten Lampen, verbrauchen jedoch deutlich weniger Strom. Durch die Umrüstung sinkt der jährliche Energieverbrauch um 63 Prozent – das entspricht einer Einsparung von etwa 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr.
Die LED-Optiken bündeln das Licht präziser, reduzieren Streuverluste und verringern so die Lichtverschmutzung. Zudem strahlen sie in einem warmweißen Ton und streuen weniger, was sie insektenfreundlicher macht. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte, dass bei dem Projekt bestehende Masten weitergenutzt werden, was Abfall vermeidet und Essen einen Schritt näher an seine Energiesparziele bringt.
Gerd Mittich von der Westenergie AG, zuständig für kommunale Partnerschaften im Rhein-Ruhr-Gebiet, lobte die gute Zusammenarbeit bei der Umrüstung. Insgesamt sollen im Rahmen des Programms rund 13.500 Leuchten umgestellt werden. Nach Abschluss werden etwa 64 Prozent der Essener Straßenbeleuchtung mit LED-Technik betrieben. In weiteren Phasen werden ältere Leuchten schrittweise durch energieeffiziente Alternativen ersetzt.
Die abgeschlossenen Umrüstungen bringen erhebliche Energieeinsparungen, ohne dass die Beleuchtungsqualität auf den Straßen leidet. Langfristig plant Essen, auch die verbleibenden Leuchten auf LED umzustellen. Dieser Wandel soll in den kommenden Jahren die Kosten sowie die Umweltbelastung in der Stadt weiter reduzieren.






