17 April 2026, 10:18

Essen stärkt Präventionskette für Kinder mit messbaren Erfolgen und klaren Zielen

Plakat der New Yorker Gesellschaft zur Verhütung von Grausamkeit gegen Kinder an der Fourth Avenue und 23rd Street, das ein Gebäude mit Fenstern, Bäumen und Himmel zeigt, mit Text unten.

Essen stärkt Präventionskette für Kinder mit messbaren Erfolgen und klaren Zielen

Essen setzt in der Präventionskette für Kinder und Jugendliche auf messbare Wirkung

Die Essener Präventionskette für Kinder und Jugendliche hat mit einem Fokus auf nachweisbare Erfolge einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Ende Oktober 2025 trafen sich auf einer Fachveranstaltung im UNESCO-Weltkulturerbe Zeche Zollverein zentrale Akteurinnen und Akteure, um die städtische Präventionsstrategie weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt standen neue Ansätze zur Bekämpfung von Kinderarmut und zur Sicherung von Chancengleichheit für junge Menschen.

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Die Veranstaltung wurde von der Steuerungsgruppe kinderstark organisiert, die Teil der umfassenden Präventionsbemühungen der Stadt Essen ist. Gerda Holz präsentierte Forschungsergebnisse zu Kinderarmut und skizzierte die Herausforderungen, vor denen lokale Behörden bei der Bereitstellung wirksamer Unterstützung stehen. Stefan Schmidt von schmidt evaluation hielt anschließend einen Impulsvortrag über wirkungsorientierte Steuerung und betonte die Notwendigkeit klarer Ergebnisziele in Präventionsprojekten.

Sybille Krüger, Leiterin der kinderstark-Koordinierungsstelle, unterstrich diese Botschaft mit einem Appell für eine stärkere Ergebnisorientierung. Carsten Bluhm, Leiter des Essener Jugendamts, ergänzte, dass Teilhabe und Chancengerechtigkeit grundlegend für eine gerechte Gesellschaft seien. Die Diskussionen knüpften an die Integrierte Kommunale Präventionsstrategie Essens an, die der Stadtrat im März 2024 beschlossen hatte.

Das Programm kinderstark – NRW schafft Chancen, das 2025 mit rund 14,3 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird, zielt darauf ab, lokale Netzwerke und maßgeschneiderte Angebote aufzubauen. Diese Maßnahmen richten sich gegen die langfristigen Folgen von Armut auf die Entwicklung von Kindern und sollen sicherstellen, dass betroffene Kinder die nötige Unterstützung erhalten.

Die Veranstaltung markierte einen Impuls für zielgerichtetere Präventionsarbeit in Essen. Mit gesicherten Mitteln und fachlichem Input arbeitet die Stadt nun daran, Strategien in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Das Ziel bleibt klar: die Auswirkungen von Armut auf das Leben junger Menschen durch abgestimmte, evidenzbasierte Ansätze zu verringern.

Quelle