19 April 2026, 18:19

Essens kulturelles Juwel: Renoirs "Lise mit dem Sonnenschirm" strahlt weiter

Ein gerahmtes Bild einer lebendigen Stadtlandschaft an einer Museumswand.

Essens kulturelles Juwel: Renoirs "Lise mit dem Sonnenschirm" strahlt weiter

Essen feiert seine enge Verbindung zu Kunst und Kultur

Bei der jährlichen Veranstaltung des Folkwang-Museumsvereins am Montag, dem 3. November, stand Essens tiefe Verbundenheit mit Kunst und Kultur im Mittelpunkt. Im Fokus des Abends: Auguste Renoirs berühmtes Gemälde "Lise mit dem Sonnenschirm", ein Werk, das seit über einem Jahrhundert zum kulturellen Erbe der Stadt gehört. Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm an der Feier teil, um all jene zu ehren, die sich für die Bewahrung von Essens künstlerischem Vermächtnis engagieren.

Die Veranstaltung unterstrich die langjährige Verbindung zwischen "Lise mit dem Sonnenschirm" und dem Museum Folkwang. Dr. Anette Hüsch, Direktorin der Alten Nationalgalerie Berlin, erzählte, wie das Gemälde einst nach Essen kam. Das Kunstwerk wird bald für die Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" nach Berlin reisen, die vom 22. Mai bis zum 27. September 2026 zu sehen sein wird.

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Oberbürgermeister Kufen würdigte in seiner Rede die Bedeutung der Osthaus-Sammlung und das Engagement des Folkwang-Museumsvereins. Kunst und Kultur seien für Essen kein Luxus, betonte er, sondern prägten die Identität der Stadt. Diese Initiativen schüfen Räume für Begegnung, Verständnis und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl.

Kufen dankte zudem allen, die sich für die Essener Kulturszene einsetzen. Ihr Wirken, so der Oberbürgermeister, sorge dafür, dass die Stadt lebendig, vielfältig und ein Ort bleibe, in dem Menschen gerne leben.

Die Veranstaltung machte deutlich, welch zentrale Rolle "Lise mit dem Sonnenschirm" in Essens Kulturgeschichte spielt. Die anstehende Berliner Ausstellung markiert ein weiteres Kapitel in der langen Verbindung des Gemäldes mit der Stadt. Derweil bereichert die kontinuierliche Arbeit des Folkwang-Museumsvereins weiterhin das künstlerische Leben in Essen.

Quelle