Europas größte Second-Life-Batteriefabrik startet in Aachen durch
Kristiane DippelEuropas größte Second-Life-Batteriefabrik startet in Aachen durch
In Aachen eröffnet „Voltfang Future Fab“ – Europas größte Fabrik für Second-Life-Batteriespeicher
Am Mittwoch wurde in Aachen offiziell das neue Produktionswerk „Voltfang Future Fab“ eröffnet. Die Anlage stellt Batteriespeichersysteme aus gebrauchten Akkus für den industriellen, gewerblichen und großtechnischen Einsatz her. An der Eröffnungsfeier nahmen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst und Aachen Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen teil.
Das Werk befindet sich im TRIWO-Technopark Aachen und nutzt ehemalige Produktionshallen des Elektroauto-Herstellers Next E-GO. Voltfang bezeichnet die Anlage als Europas größte Fabrik für Second-Life-Batteriespeicher. Die Produktion läuft bereits seit April.
Das Unternehmen verarbeitet gebrauchte und überschüssige Batterien aus der europäischen Automobilindustrie zu Speichersystemen. Bis Ende 2026 soll der Standort jährlich 250 Megawattstunden produzieren. Langfristig plant Voltfang, die Kapazität bis 2030 auf eine Gigawattstunde pro Jahr auszubauen.
David Oudsandji, Mitgründer und CEO von Voltfang, nannte die Eröffnung einen „wichtigen Meilenstein“ für das Unternehmen. Gleichzeitig sei sie ein „starkes Signal für die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland und Europa“.
Die neue Fabrik in Aachen markiert einen bedeutenden Expansionsschritt für Voltfang. Durch die Nutzung von recycelten Autobatterien trägt das Unternehmen zu nachhaltigen Energielösungen bei. Die Wachstumsziele des Werks unterstreichen seine Rolle in Europas sich wandelndem Energiespeichermarkt.
