Evonik hebt Finanzprognose für 2026 an – EBITDA steigt auf bis zu 2,2 Mrd. Euro
Kristiane DippelEvonik hebt Finanzprognose für 2026 an – EBITDA steigt auf bis zu 2,2 Mrd. Euro
Evonik Industries AG hat seine Finanzprognose für 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein bereinigtes EBITDA von 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro für das Gesamtjahr – eine Aufwertung gegenüber der bisherigen Schätzung. Die starke Performance in zentralen Geschäftsbereichen und die anhaltend hohe Nachfrage begründen den Optimismus.
Das Segment Tierernährung verzeichnet weiterhin stetiges Wachstum. Dieser positive Trend soll sich bis weit ins dritte Quartal 2026 fortsetzen. Auch der Bereich Advanced Technologies entwickelt sich dynamisch und profitiert von Lieferengpässen bei asiatischen Wettbewerbern.
Für die erste Jahreshälfte 2026 prognostiziert Evonik ein bereinigtes EBITDA von rund 1,1 Milliarden Euro. Dies folgt auf ein solides Jahr 2025, in dem die Kennziffer bei etwa 1,9 Milliarden Euro lag. Für das zweite Quartal 2026 wird ein bereinigtes EBITDA von 600 bis 650 Millionen Euro erwartet – und damit über dem Analystenkonsens von 567 Millionen Euro.
Der freie Cashflow im zweiten Quartal 2026 soll sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (minus 211 Millionen Euro) deutlich verbessern. Das Unternehmen hält an seinem Ziel einer Cash-Conversion-Rate von etwa 40 Prozent für 2026 fest. Die endgültigen Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 werden am 4. August 2026 veröffentlicht.
Die aktualisierte Prognose unterstreicht Evoniks Vertrauen in die operative Stärke. Die erhöhte EBITDA-Erwartung und die verbesserte Cashflow-Perspektive signalisieren eine robuste finanzielle Position. Der nächste offizielle Bericht wird weitere Einblicke in die Fortschritte des Konzerns liefern.
