06 February 2026, 18:42

Fachkonferenz in Lünen diskutiert, wie Museen Nicht-Besucher gewinnen können

Ein großer Raum mit Menschen auf Bänken und Stehplätzen, mit Schildern an der Decke, Beleuchtung, einem Bildschirm links und verschiedenen Objekten im Hintergrund, der einem Museumsetting ähnelt.

Fachkonferenz in Lünen diskutiert, wie Museen Nicht-Besucher gewinnen können

Jahreskonferenz des Visitor Research Network im Lünener Museum für Stadtgeschichte

Am 2. Februar fand im Lünener Museum für Stadtgeschichte die jährliche Konferenz des Visitor Research Network statt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand die Frage, wie Kulturinstitutionen Menschen besser erreichen können, die selten oder nie Museen besuchen. Fachleute aus ganz Deutschland kamen zusammen, um Ideen und Forschungsergebnisse zum Einbezug dieser Zielgruppen auszutauschen.

Die unter dem Motto "Fast am Ziel! – (Nicht-)Besucher:innen im Dialog" stehende Konferenz vereinte Expertinnen und Experten aus Museen, Universitäten und kulturellen Einrichtungen. Mit Begrüßungsworten eröffneten der stellvertretende Bürgermeister Dr. Christian Klicki und Thomas Schmäschke, stellvertretender Vorsitzender des Museumsverbands Nordrhein-Westfalen, die Veranstaltung.

Wissenschaftler wie Prof. Dr. Martin Tröndle, Dr. Thomas Renz und Prof. Dr. Bernd Günter präsentierten Erkenntnisse zu Strategien, um Nicht-Besucher anzusprechen. Ihre Vorträge beleuchteten Teilhabehindernisse und Wege, kulturelle Räume inklusiver zu gestalten. In den Pausen hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, die Dauerausstellung des Museums zu besichtigen, in der lokale Initiativen vorgestellt wurden.

Der Museumsverband Nordrhein-Westfalen lobte im Nachgang das Organisationsteam des Museums für die reibungslose Durchführung und professionelle Ausrichtung der Konferenz.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Veranstaltung bot eine Plattform für den Austausch praxisnaher Lösungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Teilnehmenden verließen die Konferenz mit neuen Ansätzen, um breitere Bevölkerungsgruppen für das kulturelle Leben zu begeistern. Die Diskussionen und Präsentationen dürften künftige Projekte in Museen und Einrichtungen bundesweit prägen.