FCK jagt ersten Auswärtssieg 2026 – Preußen Münster in der Krise
Christoph DöhnViele lange Bälle erwartet: FCK zu Gast in Münster - FCK jagt ersten Auswärtssieg 2026 – Preußen Münster in der Krise
1. FC Kaiserslautern reist am Sonntag zum SC Preußen Münster – auf der Suche nach dem ersten Auswärtssieg 2026. Die Mannschaft aus der 2. Bundesliga liegt sicher in der oberen Tabellenhälfte und hält weiterhin an ihren Aufstiegsambitionen fest. Trainer Torsten Lieberknecht hat angedeutet, dass er für die Partie Änderungen in der Startelf vornehmen könnte, da sein Team vor einer anderen Herausforderung steht als im Hinspiel.
Die Lauterer gehen mit solider Form in die Begegnung und belegen aktuell den 6. oder 7. Platz mit 34 Punkten aus 19 Spielen. In den ersten beiden Rückrundenspielen holten sie vier Zähler – darunter ein 3:1-Heimerfolg und ein 2:2 beim Tabellenführer FC Schalke 04 am 25. Januar. Ivan Prtajin, mit elf Saisontreffern einer der Schlüsselspieler, fällt am Sonntag jedoch verletzungsbedingt aus.
Die Gäste müssen auf mehrere Stammkräfte verzichten: Neben Prtajin fehlen Maxwell Gyamfi, Mergim Berisha und Dion Hofmeister. Stürmer Mahir Emreli könnte nach fast drei Monaten Verletzungspause zurückkehren – seine Einsatzfähigkeit wird vor dem Spiel endgültig geprüft. Fabian Kunze steht hingegen nach seiner Sperre wieder zur Verfügung.
Preußen Münster, das am unteren Tabellenende kämpft, wartet seit acht Spielen auf einen Sieg. Lieberknecht erwartet ein hartes Duell, deutete aber an, dass sein Team die Partie taktisch anders angehen wird als im ersten Aufeinandertreffen.
Mit fünf Punkten Rückstand auf die Relegationsplätze will der FCK die schwache Serie der Münsteraner ausnutzen. Ein Erfolg würde die Chancen auf einen Platz in den Top Sechs stärken, während die Hausherren dringend Punkte brauchen, um sich aus der Abstiegszone zu entfernen.
Die Partie bietet Kaiserslautern die Gelegenheit, den lang ersehnten ersten Auswärtssieg des Jahres zu landen. Lieberknechts taktische Anpassungen und die mögliche Rückkehr Emrelis könnten den Ausschlag geben. Für Münster hingegen ist es entscheidend, die Negativserie zu beenden, um nicht weiter in den Abstiegskampf abzurutschen.






