22 December 2025, 22:44

FDP Solingen fordert Rückzug des CDU-Vorschlags - Gericht klärt Grundsteuerfrage

Ein Gebäude mit Text an seiner Fassade, eine Fahnenstange an der Wand, ein Geländer auf dem Gehweg davor, Absperrungen jenseits des Geländers und eine Straße im rechten unteren Bereich.

FDP Solingen fordert Rückzug des CDU-Vorschlags - Gericht klärt Grundsteuerfrage

FDP Solingen fordert Rücknahme des CDU-Antrags – Gericht klärt grundsätzliche Steuerfrage

Gerichtsurteil beendet Debatte über differenzierte Steuerhebesätze in Solingen – Die FDP Solingen sieht nach dem Streit um die Einführung unterschiedlicher Steuerhebesätze für Wohn- und Nichtwohnimmobilien nun endgültige Klarheit. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigte, dass ein solcher Sonderweg rechtlich unzulässig ist. Damit entfalle, so die FDP, die Grundlage für den mehrfach eingereichten Antrag der CDU.

  1. Dezember 2025, 11:10 Uhr

Ein aktuelles Gerichtsurteil hat die Diskussion um getrennte Grundsteuerhebesätze in Solingen beendet. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschied, dass unterschiedliche Sätze für Wohn- und Gewerbeimmobilien rechtlich nicht zulässig sind. Die Entscheidung löste prompt Reaktionen in der lokalen Politik aus.

Das Urteil fiel nach einem Vorstoß der Solinger CDU, die separate Hebesätze für Wohnhäuser und Gewerbegebiete einführen wollte. Die FDP hatte das Vorhaben von Anfang an abgelehnt und vor zusätzlichem Bürokratieaufwand sowie finanziellen Belastungen gewarnt. Die Parteivorsitzende Nina Brattig betonte, das Urteil spare der Stadt unnötige Verwaltungskosten.

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Die CDU zog ihren Antrag daraufhin zurück. Stefan Grüttner, Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat, bestätigte die Rücknahme noch vor der geplanten Abstimmung. Die formelle Beschlussfassung soll in der Ratssitzung am 26. Juni 2025 erfolgen. Die FDP wies zudem auf Risiken für andere Kommunen hin, die bereits gespaltene Hebesätze eingeführt hätten. Diese Städte müssten nun mit hohen Kosten für Neuberechnungen und korrigierte Steuerbescheide rechnen. Die Liberalen forderten die Kommunalpolitiker auf, statt experimenteller Lösungen auf stabile und rechtssichere Regelungen zu setzen.

Mit dem Richterspruch bleibt Solingen bei einem einheitlichen Grundsteuerhebesatz für alle Immobilien. Durch den Rückzug der CDU entfällt die Gefahr weiterer Rechtsstreitigkeiten. Das Ergebnis schafft Planungssicherheit für Bürger und Unternehmen in der Stadt.