Feuerwehr NRW marschiert beim CSD Köln für Vielfalt und LSBTIQ*-Rechte
Christoph DöhnFeuerwehr NRW marschiert beim CSD Köln für Vielfalt und LSBTIQ*-Rechte
„Diversity“-Netzwerk des Feuerwehrverbandes NRW nimmt zum sechsten Mal am CSD in Köln teil
Das „Diversity“-Netzwerk des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen (VdF NRW) beteiligt sich in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal am Christopher Street Day (CSD) in Köln. Die Demonstration findet am Sonntag, 6. Juli, ab etwa 11:30 Uhr statt – der Start erfolgt an der Deutzer Brücke in Richtung Kölner Dom. Feuerwehreinsatzkräfte aus Köln, Sankt Augustin sowie Jugendfeuerwehren werden unter der Startnummer 112 – der Notrufnummer der Feuerwehr – mitlaufen.
Das Netzwerk wurde 2018 gegründet, um unterrepräsentierte Gruppen innerhalb der Feuerwehren zu unterstützen. Es bietet regelmäßige Treffen für LSBTIQ-Feuerwehrangehörige, um Erfahrungen auszutauschen und Vernetzung zu fördern. In diesem Jahr marschiert die Gruppe unter dem Motto: „Für LSBTIQ-Rechte – Viele. Gemeinsam. Stark!“
Berufs- und Freiwillige Feuerwehren aus Köln und Sankt Augustin stellen Fahrzeuge für den „Blaulicht-Konvoi“ bereit. Dr. Jan Heinisch, Vorsitzender des VdF NRW, bezeichnete die Teilnahme als Symbol für Vielfalt, Toleranz und Solidarität. Weitere Informationen zum Netzwerk und zu LSBTIQ*-Initiativen gibt es unter www.feuerwehrverband.nrw/vielfalt.
Die Feuerwehrkräfte zeigen ihre Unterstützung gemeinsam mit Mitgliedern der Jugendfeuerwehren. Ihr Engagement unterstreicht das anhaltende Bekenntnis des Netzwerks zu mehr Inklusion im Feuerwehrwesen. Die Demonstration stärkt zudem die Sichtbarkeit und den Einsatz für LSBTIQ*-Rechte in den Rettungsdiensten.
