foodineum startet auf der Grünen Woche mit Vision für nachhaltige Lebensmittelwirtschaft

Nina Pohl
Nina Pohl
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Ein lebendiger Plakat einer Wisconsin-Karte voller verschiedener Früchte, Gemüse und Snacks mit der Aufschrift "Festival Foods".Nina Pohl

foodineum startet auf der Grünen Woche mit Vision für nachhaltige Lebensmittelwirtschaft

foodineum: Neue Initiative der Lebensmittelbranche feiert Premiere auf der Grünen Woche

Mit Unterstützung staatlicher Fördergelder startet das Projekt foodineum, das Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft vernetzen soll, um die Lebensmittelwirtschaft der Region zu stärken. Auf der Grünen Woche in Berlin werden die Macher im kommenden Jahr gemeinsam mit zentralen Partnern ihre Arbeit präsentieren.

Hinter der Initiative stehen der Rhein-Kreis Neuss und die Hochschule Niederrhein. Gefördert wird foodineum vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, zusätzlich unterstützt vom Land Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, das Rheinland zu einem Vorreiter für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Lebensmittelbranche zu entwickeln.

Noch vor der Messe hatte Ministerin Diana Poettering das Projekt in das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW eingeladen, um die Pläne vorzustellen. Die Einladung unterstreicht die Rolle von foodineum als Brücke zwischen Forschung und praktischer Anwendung in der grünen Lebensmittelindustrie. Kathleen Diener, Vizepräsidentin der Hochschule Niederrhein, betonte die Bedeutung des Transfers wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis. Dirk Brügge, Landrat des Rhein-Kreises Neuss, verwies auf das Potenzial des Projekts, die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu intensivieren.

Auf der Grünen Woche teilt sich foodineum den Messestand mit FoodHub NRW, Happen sowie dem Food & Nutrition Lab der Hochschule. Die Delegation wird vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVE) angeführt, das Nordrhein-Westfalen vertritt.

Der Auftritt auf der Grünen Woche markiert einen wichtigen Schritt für den Ausbau des Netzwerks. Durch die Vernetzung von Forschenden, Unternehmen und politischen Entscheidungsträgern will foodineum eine innovativere und nachhaltigere grüne Lebensmittelwirtschaft im Rheinland gestalten. Langfristig hängt der Erfolg der Initiative von der fortgesetzten Zusammenarbeit über alle Sektoren hinweg ab.