Friedliche kurdische Demonstration in Hagen endet mit Ermittlungen wegen verbotener Symbole
Christoph DöhnFriedliche kurdische Demonstration in Hagen endet mit Ermittlungen wegen verbotener Symbole
Am 22. Januar 2026 fand im Hagener Stadtzentrum eine kurdische Demonstration statt. Organisiert von einer lokalen kurdischen Gruppe, forderte die Kundgebung die EU und europäische Regierungen auf, in den anhaltenden Konflikt in der Türkei und das ISIS-Regime in Syrien einzugreifen. Die Polizei hatte die Veranstaltung im Voraus genehmigt und sie als angemeldete kurdische Versammlung eingestuft.
Die Protestaktion begann und endete am Berliner Platz und zog etwa 2.500 Teilnehmer an. Die Behörden reagierten mit einem starken Polizeiaufgebot, darunter auch Einsatzhundertschaften, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Umfassende Verkehrsregelungen führten zu Behinderungen im Umfeld der Demonstration.
Obwohl die Kundgebung largely ohne größere Zwischenfälle verlief, kam es zu einigen Vorfällen. Gegen drei Personen wurden Strafanzeigen erstattet, weil sie Flaggen zeigten, die nach deutschem Recht verboten sind. Zudem wurden während der Veranstaltung vereinzelt Feuerwerkskörper gezündet. Ein Teilnehmer trug zudem Handschuhe mit Quarzsand, die gegen Versammlungsvorschriften verstoßen. Gegen etwa 19 Uhr endete die Demonstration ohne weitere Eskalation. Die Polizei bestätigte jedoch, dass aufgrund der gemeldeten Vorfälle ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei.
Die Kundgebung in Hagen blieb insgesamt friedlich, trotz kleinerer Verstöße und vereinzelter Störungen. Durch Polizeimaßnahmen wie Verkehrsbeschränkungen und eine starke Präsenz von Einsatzkräften konnte sichergestellt werden, dass die Veranstaltung wie geplant zu Ende ging. Nun laufen Ermittlungen wegen des Zeigens verbotener Flaggen und des Mitführens unzulässiger Gegenstände.






