Frühmorgendliche Razzien in Velbert decken Brandgefahren und Sozialbetrug auf
Horst-Dieter GertzFrühmorgendliche Razzien in Velbert decken Brandgefahren und Sozialbetrug auf
Behörden in Velbert führen frühmorgendliche Kontrollen durch
Am Mittwoch, dem 11. Juni 2025, hat die Stadt Velbert in den frühen Morgenstunden Razzien durchgeführt. Die Aktion richtete sich gegen Wohnimmobilien in Velbert-Langenberg und Velbert-Mitte im Rahmen laufender Maßnahmen zur Lösung lokaler Probleme. Die Kontrollen begannen um 6 Uhr und förderten mehrere Verstöße zutage.
Insgesamt wurden vier Objekte in den beiden Stadtteilen überprüft. In Velbert-Langenberg stellten die Prüfer Verstöße gegen die Bauordnung sowie Brandgefahren im Innenhof und im Hauptgebäude fest. In Velbert-Mitte wurden 13 Personen ohne ordnungsgemäße Anmeldung angetroffen, zudem gab es weitere Brandschutzmängel.
Im Zuge der Aktion wurden zudem zwei Fälle von ausstehenden Zahlungen dokumentiert. Eine Person beglich noch vor Ort eine dreistellige Summe, um ihre offenen Forderungen zu begleichen. Darüber hinaus konnte eine Familie, die Sozialleistungen bezieht, nicht ausfindig gemacht werden – dies löste Ermittlungen wegen möglichen Sozialbetrugs aus.
Die Kreispolizeibehörde Mettmann, die das rotierende Präventionsprojekt ZOOM leitet, begrüßte die Ergebnisse der Kontrollen. Das Projekt konzentriert sich alle drei Monate auf ein anderes Stadtviertel; die aktuellen Feststellungen fließen in die weitere Planung ein. Die Pressestelle informiert regelmäßig über die Aktivitäten und Maßnahmen im Rahmen von ZOOM.
Die Stadt Velbert wird die Erkenntnisse nun auswerten. Weitere Überprüfungen sind geplant, um die aufgedeckten Mängel zu beheben und die lokale Sicherheit sowie die Lebensqualität zu verbessern. Die Behörden wollen die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um künftige Kontroll- und Präventionsmaßnahmen zielgerichtet auszurichten.
