Gefährliche Fracht: Überladener belgischer Holztransporter auf der B258 gestoppt
Christoph DöhnGefährliche Fracht: Überladener belgischer Holztransporter auf der B258 gestoppt
Belgischer Holztransporter auf Bundesstraße 258 gestoppt: Überladung und illegale Manipulationen entdeckt
Ein belgischer Holzlastwagen wurde in den frühen Morgenstunden des Mittwochs auf der Bundesstraße 258 angehalten, nachdem die Polizei mehrere schwere Verstöße aufgedeckt hatte. Das Fahrzeug war gefährlich überladen und illegal umgebaut – ein Risiko für die Verkehrssicherheit und die Einhaltung von Emissionsvorschriften.
Die Kontrolle erfolgte in der Nähe von Hellenthal im Rahmen einer grenzüberschreitenden Gemeinschaftsaktion deutscher und belgischer Behörden. Gegen 5:20 Uhr morgens hielten Beamte der Polizei Euskirchen den Lkw während einer Routinekontrolle für Schwerlastverkehr an. Dabei stellte sich heraus, dass der in Belgien zugelassene Lastwagen 63,7 Tonnen wog – weit über der zulässigen Grenze von 40 Tonnen, die durch eine abgelaufene Sondergenehmigung vorgegeben war. Der 36-jährige belgische Fahrer wurde angewiesen, die Holzladung umgehend zu entladen.
Bei weiteren Überprüfungen zeigte sich, dass das Abgassystem des Fahrzeugs manipuliert worden war. Der Lkw erzeugte doppelt so viel Lärm wie erlaubt und stieß ungefilterte Abgase aus. Die Behörden beschlagnahmten das Fahrzeug für eine umfassende technische Untersuchung.
Die Aktion beschränkte sich nicht auf deutsches Gebiet: Parallel führte die Polizeizone Eifel auf belgischem Boden ähnliche Kontrollen durch. Gleichzeitig überwachte der Zentrale Verkehrsdienst in Wittlich den Schwerlastverkehr in ganz Rheinland-Pfalz.
Dem Fahrer drohen nun Verwarnungsgelder in Höhe von insgesamt 2.200 Euro inklusive Verfahrenskosten. Die Polizei betonte, dass solche Kontrollen eine zentrale Rolle für die Verkehrssicherheit und den Umweltschutz spielen. Die gemeinsame Operation unterstreicht die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit bei der Verkehrsüberwachung. Durch die Bekämpfung illegaler Umbauten und Überladung sollen Unfälle verhindert und die Umweltbelastung verringert werden.
Der Lastwagen bleibt vorerst beschlagnahmt, bis die technischen Prüfungen abgeschlossen sind. Der Fahrer muss zudem die verhängten Geldstrafen begleichen.






