21 March 2026, 18:19

Gefängnis Willich eröffnet modernen 27.000-m²-Komplex für bessere Resozialisierung

Detaillierter architektonischer Plan des Anemas-Gefängnisses, der Räume, Korridore, Fenster, Türen und strukturelle Anmerkungen auf Papier zeigt.

Gefängnis Willich eröffnet modernen 27.000-m²-Komplex für bessere Resozialisierung

Gefängnis Willich in Nordrhein-Westfalen schließt großen Ausbau ab – moderner Komplex auf 27.000 Quadratmetern

Das Gefängnis Willich in Nordrhein-Westfalen hat eine umfangreiche Erweiterung abgeschlossen und einen modernen Komplex auf 27.000 Quadratmetern in Betrieb genommen. Das Projekt umfasst zwei neue Haftgebäude, Werkstätten sowie ein Multifunktionsgebäude, die speziell auf die Verbesserung von Resozialisierungs- und Wiedereingliederungsmaßnahmen ausgelegt sind. Die Behörden bezeichnen den Ausbau als einen wichtigen Schritt zur Modernisierung des Strafvollzugs in der Region.

Die Bauarbeiten begannen nach dem planmäßigen Abriss älterer Gefängnisteile im Sommer 2023. In der zweiten Phase, die von der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) geleitet wurde, entstand auf dem Gelände zusätzlich zu den neuen Werkstätten ein Multifunktionsgebäude sowie eine große Freiluft-Sportanlage.

Das Haftgebäude 2 bietet nun Platz für 368 Zellen, darunter Einzel- und Gemeinschaftszellen sowie zwei barrierefreie Einheiten. Damit erhöht sich die Gesamtkapazität der Justizvollzugsanstalt Willich I auf 768 Haftplätze. Das neue Gebäude umfasst allein etwa 6.000 Quadratmeter, während die gesamte Erweiterung über 6.500 Quadratmeter Nutzfläche hinzufügt.

Das Konzept des Neubaus orientiert sich an modernen resozialisierenden Haftbedingungen, wobei konkrete Details zu den Therapieeinrichtungen in Haftgebäude 2 nicht bekannt gegeben wurden. Bis März 2026 liegen zudem keine öffentlich zugänglichen Vergleiche der räumlichen Gestaltung mit ähnlichen Einrichtungen in anderen Bundesländern vor.

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Mit dem abgeschlossenen Ausbau in Willich steigt nicht nur die Kapazität, sondern es entstehen auch zeitgemäße Strukturen für die Resozialisierung von Inhaftierten. Das Projekt steht im Einklang mit den umfassenderen Bestrebungen Nordrhein-Westfalens, die Infrastruktur des Strafvollzugs zu modernisieren. Weitere technische oder architektonische Details zu den neuen Einheiten wurden von den Verantwortlichen bisher nicht veröffentlicht.

Quelle