Gerüchte um Merz-Rücktritt: Wüst als möglicher Nachfolger im Gespräch
Kristiane DippelGerüchte um Merz-Rücktritt: Wüst als möglicher Nachfolger im Gespräch
Aus Kreisen der Partei gibt es Berichte über interne Gespräche, Bundeskanzler Friedrich Merz zu ersetzen. Mehrere Medien berichten von einem möglichen „Kanzler-Tausch“, bei dem Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, eine zentrale Rolle spielen könnte. Regierungssprecher Stefan Kornelius hat sich zu den Vorwürfen geäußert.
Kornelius nahm während einer Pressekonferenz zu den Gerüchten Stellung. Er wies die Behauptungen als „Spekulationen und Mutmaßungen“ zurück und lehnte weitere Kommentare ab: „Dazu werde ich mich nicht äußern.“ Auch wollte er nicht bestätigen, ob es Kontakte zwischen Merz und Wüst gegeben habe.
Der Sprecher beschrieb die Stimmung des Kanzlers als „sehr positiv und konstruktiv“. Merz stehe weiterhin in regelmäßigem Austausch mit der CDU-Führung und dem Vorstand. Kornelius betonte, die Bundesregierung konzentriere sich weiterhin auf die „Reformagenda“, an der sich Merz intensiv beteilige.
Offizielle Bestätigungen für Gespräche über einen Führungswechsel gibt es nicht. Das Kanzleramt verfolge weiterhin seine politischen Ziele. Die Medienberichte über eine mögliche Ablösung bleiben unverifiziert.
