Gewalttätiger Widerstand: Zwei Brüder greifen Polizisten in Solingen an
Kristiane DippelGewalttätiger Widerstand: Zwei Brüder greifen Polizisten in Solingen an
Eine Routinepatrouille in Solingen eskalierte plötzlich, als Beamte auf der Kölner Straße einen gesuchten 25-Jährigen entdeckten, dem der Zutritt zum Solinger Stadtzentrum untersagt war. Die Lage spitzte sich rasant zu, es kam zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei der zwei Polizisten leichte Verletzungen davontrugen. Verstärkung musste anrücken, um die Situation unter Kontrolle zu bringen.
Der Vorfall begann, als die Streifenbeamten den 25-Jährigen erkannten, der sich entgegen eines Betretungsverbots in der Innenstadt aufhielt. Als sie ihn festnehmen wollten, griff sein 29-jähriger Bruder in der Nähe des Graf-Wilhelm-Platzes ein und blockierte die Beamten körperlich, um die Festnahme zu verhindern.
Die Stimmung heizte sich weiter auf, als der ältere Bruder die Polizisten beschimpfte, nach ihnen trat und sie anspuckte. Der Konflikt wurde zunehmend aggressiver – beide Männer leisteten selbst nach der Vorführung auf der Wache weiterhin Widerstand. Zwei Beamte erlitten dabei Schnittwunden und Prellungen, woraufhin zusätzliche Einheiten zur Unterstützung alarmiert wurden.
Ein Richter verfügte später die verlängerte Untersuchungshaft für den 25-Jährigen. Unterdessen müssen sich beide Brüder nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen die Staatsgewalt verantworten.
Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die beiden Männer erhoben; weitere juristische Schritte stehen bevor. Die verletzten Polizisten wurden wegen ihrer leichten Verletzungen ärztlich versorgt. Die Polizei bestätigte, dass von dem Vorfall keine weitere Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehe.






