11 February 2026, 20:40

Gil Ofarim räumt falsche Antisemitismus-Vorwürfe ein – doch die Kritik bleibt

Ein Blatt Papier mit der Aufschrift "John Hilton, No. 67, West Smithfield, London"

Gil Ofarim räumt falsche Antisemitismus-Vorwürfe ein – doch die Kritik bleibt

Gil Ofarim hat vor Gericht eingeräumt, dass sein Vorwurf antisemitischer Diskriminierung falsch war. Im Mittelpunkt der Anschuldigung stand ein Hotelmitarbeiter, der ihn angeblich aufgefordert haben soll, eine Davidstern-Halskette zu verstecken. Seine Entschuldigung in der RTL-Sendung Punkt 12 folgte Monate später – doch die öffentliche Reaktion blieb kritisch.

Der Vorfall begann, als Ofarim im Oktober 2021 einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels des Antisemitismus bezichtigte. Er behauptete, der Angestellte habe ihn vor dem Check-in aufgefordert, seinen Davidstern unter der Kleidung zu verbergen. Die Anschuldigung löste eine breite Debatte über Diskriminierung in Deutschland aus.

Im Juni 2024 trat Ofarim in Punkt 12 auf, um sich bei dem Mitarbeiter zu entschuldigen. Er gab an, es habe sich um ein Missverständnis gehandelt. Allerdings enthielt seine Stellungnahme nicht das Wort Entschuldigung, und der Fall endete mit einer Zahlung von 10.000 Euro statt einem förmlichen Freispruch.

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Die öffentliche Kritik hielt bis 2026 an, insbesondere nach Ofarims Sieg in der Show Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!. Mitbewohner und Zuschauer zweifelten die Aufrichtigkeit seiner früheren Aussage an. Auch der Hotelmitarbeiter lehnte die Entschuldigung als unzureichend ab. Medienberichte im Januar 2026 betonten die anhaltende Skepsis – viele empfanden die Lösung des Konflikts als unbefriedigend.

Offiziell endete der Fall mit Ofarims Geständnis und einer finanziellen Einigung. Dennoch blieb die Kontroverse bestehen und prägte die öffentliche Wahrnehmung noch lange nach der Entschuldigung. Die Affäre bleibt ein Streitpunkt in Debatten über Verantwortung und falsche Anschuldigungen.