Gil Ofarim schweigt zum Davidstern-Skandal – nach 70.000 Euro Verluste

Christoph Döhn
Christoph Döhn
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John McCain in Anzug und Krawatte vor einem Mikrofon stehend, mit unscharfem Hintergrund.Christoph Döhn

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp empfahlen - Gil Ofarim schweigt zum Davidstern-Skandal – nach 70.000 Euro Verluste

Gil Ofarim hat sich geweigert, über den Davidstern-Skandal zu sprechen, der ihn in einen Rechtsstreit verwickelte. Der Fall endete mit einem Vergleich, doch strenge Vertraulichkeitsklauseln verbieten ihm nun, über die Vorgänge zu berichten. Die juristischen Auseinandersetzungen und Strafzahlungen haben ihn finanziell stark belastet.

Der Skandal nahm seinen Anfang nach einem Vorfall in einem Hotel, wo Ofarim antisemitische Äußerungen vorgeworfen wurden. Ein Gericht verurteilte ihn später dazu, dem betroffenen Mitarbeiter 20.000 Euro Schadensersatz zu zahlen. Hinzu kamen Bußgelder und Anwaltskosten, die seine Gesamtverluste auf etwa 70.000 Euro summierten.

Einer seiner Anwälte, Alexander Stevens, bestätigte, dass eine "gentleman's agreement"-Vereinbarung sowie eine Unterlassungserklärung getroffen wurden. Diese Auflagen verbieten Ofarim rechtlich, sich zum Fall zu äußern. Selbst während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! riet ihm sein Anwaltsteam, Stillschweigen zu wahren.

Die ursprünglich geforderte Schadensersatzsumme vor dem Vergleich wurde nie öffentlich bekannt. Das endgültige Gerichtsurteil setzte die Entschädigung jedoch auf 20.000 Euro fest.

Der Rechtsstreit ist zwar beendet, doch die finanziellen Folgen für Ofarim sind deutlich spürbar. Mit rund 70.000 Euro für Strafen, Schadensersatz und Anwaltskosten hat der Fall seine Spuren hinterlassen. Die Vertraulichkeitsvereinbarung stellt sicher, dass keine weiteren öffentlichen Stellungnahmen zum Vorfall folgen werden.