Gladbachs Krise spitzt sich vor Leverkusen-Duell dramatisch zu
Kristiane DippelGladbachs Krise spitzt sich vor Leverkusen-Duell dramatisch zu
Borussia Mönchengladbach steht vor einem entscheidenden Heimspiel gegen Bayer Leverkusen an diesem Samstagabend. Die Partie kommt zu einem brisanten Zeitpunkt: Die Mannschaft steckt in einer sieglosen Serie fest und kämpft mit einem knappen Vorsprung über dem Relegationsplatz. Unterdessen wurde bekannt, dass der Verein im Januar vergeblich versuchte, einen bekannten Verteidiger zurückzuholen.
Die Probleme des Clubs haben sich in den letzten Wochen verschärft. Vier Bundesliga-Spiele ohne Sieg lassen Mönchengladbach nur noch drei Punkte über dem Relegationsplatz. Als Reaktion verpflichtete der Verein in der Wintertransferperiode Verstärkung: Ko Takai, Hugo Bolin und Alejo Sarco wurden leihweise verpflichtet.
Hinter den Kulissen lotete der Verein zudem eine Rückkehr von Ko Itakura aus. Der japanische Abwehrspieler, der zwischen 2022 und 2025 drei Spielzeiten für Gladbach absolvierte, stand im Januar im Fokus. Doch der Transfer scheiterte – wie der kicker berichtete, war er "aus verschiedenen Gründen nicht umsetzbar". Itakura war im vergangenen Sommer zu Ajax Amsterdam gewechselt und hat sich seitdem als Stammkraft in der Innenverteidigung etabliert; in dieser Saison bestritt er bereits 21 Pflichtspiele.
Sein Abgang hinterließ eine Lücke, und die defensiven Probleme Gladbachs bestehen fort. Nun, da Leverkusen im Borussia-Park gastiert, steht der Verein unter Druck, die Talfahrt zu stoppen und nicht weiter in die Krise abzurutschen.
Das Ergebnis am Wochenende könnte für Mönchengladbachs Klassenerhalt wegweisend sein. Eine Niederlage würde den Abstand zur Abstiegszone weiter schrumpfen lassen, ein Sieg könnte die wachsende Anspannung lindern. Vorerst bleibt der gescheiterte Versuch, Itakura zurückzuholen, eine verpasste Chance in einer Saison voller Herausforderungen.






