Grevenbroich beschließt 260-Millionen-Haushalt mit Fokus auf Schulen und Infrastruktur
Grevenbroich beschließt 260-Millionen-Haushalt mit Fokus auf Schulen und Infrastruktur
Der Stadtrat von Grevenbroich hat den Haushalt für 2026 verabschiedet und damit weitreichende Investitionen in Bildung, Infrastruktur und öffentliche Sicherheit festgelegt. Bei Einnahmen von 243,5 Millionen Euro und Ausgaben von 252,0 Millionen Euro weist der Plan ein Defizit von rund 3,9 Millionen Euro auf.
Bürgermeister Klaus Krützen bezeichnete den Haushalt als "strategischen Schub für die langfristige Entwicklung" der Stadt, mit Schwerpunkt auf Schulen, Verkehr und strukturellen Verbesserungen.
Der Etat sieht erhebliche Mittel für zentrale Projekte vor: Über 16 Millionen Euro fließen in den Ausbau der Dritten Gesamtschule in Wevelinghoven. Weitere 3,1 Millionen Euro sind für einen Neubau des Naturwissenschaftstraktes am Erasmus-Gymnasium vorgesehen, während fast 2 Millionen Euro die Sanierung des Lehrschwimmbeckens in Wevelinghoven ermöglichen.
Auch öffentliche Sicherheit und Verkehr werden gestärkt: Eine neue Feuerwehrwache in Kapellen schlägt mit 3,5 Millionen Euro zu Buche, und 1,15 Millionen Euro dienen der barrierefreien Gestaltung von Bushaltestellen. Die Nord-Süd-Kohlenbahnbrücke wird für 920.000 Euro saniert.
Finanziell plant die Stadt Investitionen in Höhe von 62,9 Millionen Euro, wovon 34,1 Millionen Euro durch neue Kredite gedeckt werden. Der Haushalt wurde am 19. Februar 2026 vom Rat beschlossen. Anders als in anderen Kommunen gab es in Grevenbroich keine Verzögerungen durch Aufsichtsprüfungen, wenngleich der genaue Veröffentlichungstermin der finalen Unterlagen noch nicht feststeht.
Andere Städte wie Heidelberg und Pinneberg verfolgen unterschiedliche Zeitpläne: In Heidelberg wird der Nachtragshaushalt noch geprüft – die Ausschussberatungen fanden am 11. Februar statt, die Ratssitzung zur Beschlussfassung ist für den 5. März angesetzt. Pinneberg hingegen hat seinen Haushalt bereits früher finalisiert: Die Veröffentlichung erfolgte am 2. Februar, die Umsetzung einen Tag später. In Trier sind nach der Ratsentscheidung noch Aufsichtsprüfungen vorgesehen, doch bundesweit gibt es keine einheitlichen Standards für diese Schritte.
Der Haushalt 2026 setzt klare Prioritäten bei Infrastruktur und Bildung. Projekte wie Schulausbau, Feuerwehrmodernisierung und Verkehrsverbesserungen werden wie geplant vorangetrieben. Die finanzpolitische Herausforderung liegt nun darin, das Defizit von 3,9 Millionen Euro zu bewältigen, ohne die zugesagten Vorhaben zu gefährden.
Toniebox 2 zieht von China nach Vietnam – wegen Trumps Zöllen gegen die USA
Trumps Strafzölle zwingen Tonies zum Umdenken: Statt China setzt das Unternehmen jetzt auf Vietnam. Doch nicht alle Hersteller kommen so glimpflich davon.
Marcel Müllers Hattrick führt Krefeld Pinguine zum 4:1-Erfolg gegen Rosenheim
Ein torloser Start, dann die Show von Marcel Müller: Drei Tore in 20 Minuten. Wie Krefeld die Starbulls mit Disziplin und Leidenschaft deklassierte.
Willich startet Kampagne gegen Einsamkeit – Bürger sind gefragt
Einsamkeit betrifft alle – doch Willich handelt. Am 25. November beginnt die Initiative, die Bürger zusammenbringt und Netzwerke schafft. Seien Sie dabei!
Medizinischer Notfall stoppt Fortuna-Düsseldorf-Spiel gegen Magdeburg
Plötzliche Stille im Stadion: Ein Zuschauer kollabiert, das Spiel steht still. Wie die Rettungskräfte in Düsseldorf eine Tragödie abwendeten – und was danach geschah.