Grevenbroich erhöht Abfallgebühren 2026 wegen illegaler Müllkippen und Deponiekosten

Nina Pohl
Nina Pohl
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Ein Plakat, das eine Technologiemesse bewirbt, mit Stühlen, Tischen und Menschen im Hintergrund und einer Lampe an der Decke.Nina Pohl

Grevenbroich erhöht Abfallgebühren 2026 wegen illegaler Müllkippen und Deponiekosten

Illegale Müllkippen treiben Abfallentsorgungskosten in Grevenbroich in die Höhe

Vorschau: Im Jahr 2026 werden die Gebühren für die Abfallentsorgung in Grevenbroich angepasst. Grund dafür sind deutlich gestiegene Kosten in den Gebührenhaushalten, die die Stadt gemäß dem aktuellen Kommunalabgabengesetz vollständig über Gebühren decken muss. Es dürfen nur die tatsächlichen Kosten in Rechnung gestellt werden, und Fehlbeträge sollen innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden.

Veröffentlichungsdatum: 12. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft

Artikel: Die Abfallentsorgung in Grevenbroich wird 2026 teurer, während die Straßenreinigungsgebühren unverändert bleiben. Die Anpassungen sind eine Reaktion auf gestiegene Kosten durch illegale Müllablagerungen und Deponieausgaben. Die Stadt betont, dass die Änderungen darauf abzielen, öffentliche Räume sauber zu halten – ohne zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Die Jahresgebühr für eine 120-Liter-Restmülltonne steigt um 7,8 %, von 278,59 Euro auf 300,34 Euro. Dieser Anstieg spiegelt die wachsenden Ausgaben wider, die durch illegale Müllentsorgung entstehen – darunter gefährliche Abfälle und zurückgelassene Fahrzeuge. Der städtische Entsorgungsbetrieb Stadtwerke Grevenbroich GmbH kümmert sich zwar um Sondermüll wie Reifen und Asbest, doch die wilden Müllkippen belasten die Ressourcen stark.

Die neuen Gebühren treten 2026 in Kraft. Während die Abfallkosten aufgrund illegaler Ablagerungen und Deponiedrucks steigen, bleiben die Straßenreinigungsgebühren stabil und werden aus dem allgemeinen Haushalt der Stadt finanziert. Bürger können die detaillierten Kostenaufstellungen über das Online-Portal des Rates einsehen.