Großeinsatz der Polizei in Gelsenkirchen vor Schalke-Spiel gegen Dresden

Nina Pohl
Nina Pohl
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Eine große Menschenmenge sitzt im Allianz Stadion in München, Deutschland, bei einem Fußballspiel, mit einer Bühne auf der rechten Seite, Fahnen, Stangen und einem Bildschirm im Hintergrund und dem Himmel oben sichtbar.Nina Pohl

Großeinsatz der Polizei in Gelsenkirchen vor Schalke-Spiel gegen Dresden

Polizei Gelsenkirchen bereitet sich auf Hochrisiko-Spiel in der 2. Bundesliga vor

Die Polizei in Gelsenkirchen rüstet sich für das brisante Zweitliga-Duell zwischen dem FC Schalke 04 und der SG Dynamo Dresden. Anpfiff ist am Samstag, dem 7. Februar 2026, um 13:00 Uhr in der Veltins-Arena. Die Behörden haben die Partie als potenziell konfliktträchtig eingestuft; mehrere Hundert Beamte sollen für Ordnung sorgen.

Polizeidirektor Karsten Plenker leitet den Großeinsatz und bezeichnet das Spiel als "große logistische Herausforderung". Mehrere Hundert Polizisten werden sowohl im als auch um das Stadion im Einsatz sein, um die Sicherheit der Zuschauer zu gewährleisten.

Dresdner Fans, die mit der Bahn anreisen, werden mit polizeibegleiteten Pendelbussen zum Stadion gebracht. Im Gästebereich wird kein Alkohol verkauft, und der Einsatz von Pyrotechnik ist strikt verboten. Wer mit Bengalos oder Rauchbomben erwischt wird, muss mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

Im Vorfeld des Spiels hat die Polizei Gelsenkirchen einen Brief an die organisierten Dresdner Fangruppen gerichtet. Das Dokument, das auf der Website der Polizei zum Download bereitsteht, erläutert die Sicherheitsvorkehrungen und Erwartungen. In den vergangenen Jahren zählten ähnliche Zweitliga-Spiele in der Veltins-Arena – etwa Schalke 04 gegen Bochum oder Düsseldorf – zwischen 1.500 und 3.000 Gästefans zur Hochrisiko-Kategorie.

Die Partie findet unter strengen Sicherheitsauflagen statt, wobei die Polizei sowohl die Heim- als auch die Auswärtsfans im Blick behält. Die Alkohol- und Pyrotechnikverbote sollen das Gefahrenpotenzial während des Spiels verringern. Die Behörden betonen, dass Verstöße unverzüglich geahndet werden.