Großflächige Sanierung des belasteten Sportplatzes an der Paffrather Straße beginnt
Christoph DöhnGroßflächige Sanierung des belasteten Sportplatzes an der Paffrather Straße beginnt
Großflächige Sanierung eines belasteten Sportplatzes an der Ecke Paffrather Straße / Am Stadion ab Montag, 24. November 2025
An der Ecke Paffrather Straße und Am Stadion beginnt am Montag, dem 24. November 2025, die aufwendige Dekontamination eines belasteten Sportgeländes. Dabei sollen verschmutzter roter Schotter sowie die darunterliegenden Erdschichten der ehemaligen Spielfläche auf rund 8.200 Quadratmetern entfernt werden. Die Behörden haben die Sanierung genehmigt, obwohl die künftige Nutzung des Areals noch unklar ist.
Im Mittelpunkt der Arbeiten steht das Abtragen der Schlackenoberfläche und des kontaminierten Bodens darunter. Um Staubentwicklung zu vermeiden, wird bei trockener Witterung eine Berieselungsanlage eingesetzt, die die Fläche feucht hält. Zudem werden angrenzende Wege zuvor mechanisch gereinigt, und das gesamte Gelände wird mit einem Zaun sowie einer Schleusenanlage abgesichert, um das Austreten gefährlicher Stoffe zu verhindern.
Ein vorübergehend abgetragenes, niedriges Erdwall entlang der Zufahrtsroute ermöglicht den Zugang für Schwerlastfahrzeuge und wird nach Abschluss der Arbeiten wiederhergestellt. Der Verkehr auf der Straße Am Stadion wird während der Bauphase durch eine bedarfsgesteuerte Ampelanlage in beide Richtungen geregelt, wobei auch Fußgänger berücksichtigt werden. Die bestehenden Bäume rund um das Gelände bleiben erhalten und werden durch Schutzmaßnahmen während der gesamten Bauzeit gesichert.
Die Sanierung soll bis Freitag, den 19. Dezember 2025, abgeschlossen sein, doch winterliche Wetterbedingungen könnten den Zeitplan verzögern. Bund und Länder überwachen in Deutschland vergleichbare Altlastensanierungen, wobei keine offiziellen Zahlen vorliegen, wie viele Sportanlagen in den letzten Jahren auf diese Weise saniert wurden.
Der Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften (AFBL) hat das Projekt ohne Bindung an konkrete Folgeplanungen für das Gelände freigegeben.
Mit der Sanierung wird eine jahrzehntealte Belastung des ehemaligen Sportplatzes beseitigt. Nach Abschluss entspricht das Gelände den Umweltstandards, doch eine Entscheidung über die künftige Nutzung steht noch aus. Die Behörden begleiten die Fortschritte – als größtes Risiko für den Zeitplan gelten die Wetterbedingungen.






