Großrazzia in Duisburg-Nord: Drogen, illegale Spielautomaten und Festnahmen

Kristiane Dippel
Kristiane Dippel
2 Min.
Eine Schwarz-Weiß-Zeichnung einer Fabrik mit Rauch aus ihren Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Bäumen, Pflanzen, Gras und einem Zaun, mit dem Text "New York State Penitentiary" unten.Kristiane Dippel

Großrazzia in Duisburg-Nord: Drogen, illegale Spielautomaten und Festnahmen

Großrazzia gegen illegale Geschäfte in Duisburg-Nord

In dieser Woche fand in Duisburg-Nord eine großangelegte Aktion gegen illegale Geschäfte statt. Polizei, Zoll und lokale Behörden durchsuchten gemeinsam zehn Objekte, darunter Wettbüros, Bars und Kioske. Bei der Razzia kam es zu Festnahmen, Drogenfunden und der sofortigen Schließung von zwei Betrieben.

Der Einsatz begann in den frühen Morgenstunden, beteiligt waren Teams des Ordnungsamts Duisburg, der Vollzugsbehörde, des Zolls sowie der Bezirksregierung Düsseldorf. Die Beamten kontrollierten 105 Personen und leiteten vier Strafverfahren ein.

In einem Wettbüro an der Weseler Straße wurde ein 61-jähriger Mann vorläufig festgenommen, nachdem er einen auffälligen albanischen Pass vorgelegt hatte. Er bleibt in Untersuchungshaft – der Verdacht: illegaler Aufenthalt. Unterdessen entdeckten die Beamten in einer Bar an der Reinerstraße einen illegalen Spielautomaten, woraufhin ein Ermittlungsverfahren gegen den Betreiber eingeleitet wurde.

Ein 21-jähriger Mann versuchte, aus derselben Bar mit mehreren hundert Gramm Haschisch zu fliehen. Später durchsuchten die Beamten seine Wohnung und beschlagnahmten die Drogen. Zudem wurden in einem weiteren Objekt Haschisch sichergestellt und drei Bußgelder verhängt, darunter wegen Verstößen gegen den Jugendschutz. Zwei Betriebe mussten sofort geschlossen werden.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegale Aktivitäten in Duisburg zu bekämpfen – insbesondere solche mit Verbindungen zur organisierten Kriminalität. Vier Strafverfahren wurden eingeleitet, weitere Ermittlungen sind zu erwarten. Die Behörden betonten erneut ihr Engagement für die öffentliche Sicherheit und die Durchsetzung des Rechts in der Region.