"Grüne Ufer" feiert spektakuläre Bühnenpremiere als Fantasy-Meilenstein in Jekaterinburg
Kristiane Dippel"Grüne Ufer" feiert spektakuläre Bühnenpremiere als Fantasy-Meilenstein in Jekaterinburg
Eine neue Bühnenadaption von „Grüne Ufer“, einem der gefeiertesten Fantasy-Romane über parallele Welten, hat in Jekaterinburg Premiere gefeiert. Unter der Regie und Bearbeitung von Lilia Bornaschewa bringt das Stück eine komplexe Erzählung auf die Bühne, die sowjetische Lyrik der 1980er-Jahre mit vorrevolutionärer Romantik verbindet.
Die Produktion wird im Tvary, einem privaten Theater in Jekaterinburg, aufgeführt. Im Mittelpunkt stehen zwei verwobene Handlungsstränge: ein sowjetischer Dichter der 1980er und eine Romanzen-Sängerin aus dem frühen 20. Jahrhundert. Gennadi Alexejew schrieb den Originalroman nach der Entdeckung der historischen Figur Anastassija Wjalzewa, einer Sängerin der vorrevolutionären Zeit.
Oleg Duljenkin und Jelena Iwanowa übernehmen die Hauptrollen. Iwanowa verkörpert dabei allein neun verschiedene Charaktere. Anders als viele Adaptionen hält sich diese Version eng an das bittersüße Ende des Romans und bietet kein versöhnliches Happy End.
Der Stoff, „Grüne Ufer“, gilt als Meilenstein der Fantasy-Literatur. Alexejews Werk erkundet Themen wie alternative Realitäten und die fragilen Grenzen zwischen ihnen – ein prägendes Werk des Genres.
Die Premiere markiert die neueste Interpretation von Alexejews Roman, nun für die Bühne neu gedacht. Mit seiner vielschichtigen Erzählweise und anspruchsvollen Rollen stellt die Inszenierung Schauspieler und Regie auf die Probe. Das Publikum in Jekaterinburg kann das Stück im Tvary-Theater erleben.






