04 April 2026, 14:21

Güterslohs Weberei wird 2026 saniert – Kultur bleibt trotz Bauarbeiten lebendig

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Stadtansicht-Illustration, das von Häusern, Bäumen und einer Windmühle begleitet wird.

Güterslohs Weberei wird 2026 saniert – Kultur bleibt trotz Bauarbeiten lebendig

Güterslohs historisches Weberei-Gebäude wird 2026 umfassend saniert

Die denkmalgeschützte Weberei in Gütersloh steht 2026 vor umfangreichen Renovierungsarbeiten. Dennoch bleibt der Standort während der Bauphase geöffnet und erfüllt weiterhin seine Funktion als kultureller Mittelpunkt der Stadt. Gemeinsam mit dem Weberei-Förderverein plant die Stadt nun einen Neuanfang für die Einrichtung, nachdem der bisherige Betreiber, die Bürgerkiez gGmbH, im Januar seine Tätigkeiten eingestellt hatte.

Im Fokus der Sanierung stehen die Modernisierung der Küche sowie der Klima- und Lüftungsanlagen. Zwar wird es während der Bauarbeiten Nutzungseinschränkungen geben, doch soll in der Weberei ein "Grundrauschen an Aktivität" erhalten bleiben: Vereine können die Räumlichkeiten weiterhin als Stammquartier nutzen.

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Bürgermeister Matthias Trepper sicherte zu, dass Teile des Gebäudes auch während der Arbeiten für Treffen und Veranstaltungen zugänglich bleiben. Zudem zeigte er sich begeistert von den geplanten Verbesserungen, die die Weberei nach Abschluss der Sanierung bieten wird. Konkrete Angaben zu baulichen oder organisatorischen Änderungen vor der Übernahme durch den Weberei-Förderverein liegen jedoch noch nicht vor.

Parallel zu den Modernisierungsmaßnahmen soll das Kulturbüro der Stadt in das Gebäude umziehen. Die Weberei bleibt damit neben dem Theater und dem Rathaus einer der zentralen Kulturstandorte Güterslohs. Priorität hat dabei der Erhalt der offenen Atmosphäre sowie die Erweiterung des kulturellen Angebots.

Die Zukunft der Weberei ist gesichert: Die Sanierung wird die Ausstattung aufwerteten, ohne den Betrieb einzuschränken. Ein Übergangsmodell, das Stadt und Förderverein gemeinsam entwickelt haben, sorgt für einen reibungslosen Übergang ins Jahr 2026. Der Standort bleibt während und nach den Arbeiten ein fester Bestandteil des Gütersloher Kulturlebens.

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