Hagen startet Digitalprojekt für mehr Energieeffizienz in lokalen Betrieben
Nina PohlHagen startet Digitalprojekt für mehr Energieeffizienz in lokalen Betrieben
Ein neues Digitalprojekt in Hagen hilft lokalen Unternehmen, Emissionen zu senken und die Energieeffizienz zu steigern. Mit der Initiative klimakommune.digital werden digitale Werkzeuge und Klimaschutzmaßnahmen kombiniert, um kleine und mittlere Betriebe in der Region zu unterstützen.
An dem Vorhaben beteiligen sich das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz durch Digitalisierung (KEDi), der Energiedienstleister ENERVIE sowie vier Industrieunternehmen: Härte Technik Hagen, KB Schmiedetechnik, Federnwerke Grüber und RUD-SCHÖTTLER. In den Betrieben wurden Sensoren installiert, die präzise Energiedaten einzelner Maschinen erfassen – statt nur grobe Unternehmenswerte zu liefern.
ENERVIE bereitet die gesammelten Daten auf und stellt sie über ein Energiemanagementsystem dar. So erhalten die Unternehmen klare, handlungsrelevante Einblicke in ihren Energieverbrauch und ihre Prozess effizienz. KEDi unterstützt sie anschließend bei der Auswertung, um Schwachstellen zu identifizieren und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zur Vermeidung von Verschwendung abzuleiten.
Das Projekt ist Teil der Arbeit des Future Energy Lab im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Langfristig sollen die CO₂-Emissionen der beteiligten Unternehmen auf der Urban Data Platform veröffentlicht werden, um die Wirkung der Energiesparmaßnahmen für alle transparent zu machen.
Die Initiative stattet KMU mit detaillierten, datengestützten Instrumenten aus, um ihre Energieeffizienz zu optimieren. Gleichzeitig zeigt sie, wie Digitalisierung den Klimaschutz in städtischen Industriegebieten vorantreiben kann. Die Ergebnisse werden auf einer öffentlichen Plattform geteilt, um Fortschritte sichtbar zu machen und weitere Unternehmen zur Nachahmung zu motivieren.






