Hamburgs Museen öffnen kostenlos ihre Türen am Reformationstag 2025

Christoph Döhn
Christoph Döhn
2 Min.
Ein Plakat für das Ernst-Drucker-Theater in Hamburg, Deutschland, das eine Gruppe von Menschen und Text zeigt, der "Hamburg im Jahre 2000" lautet.Christoph Döhn

Hamburgs Museen öffnen kostenlos ihre Türen am Reformationstag 2025

Hamburg feiert am Reformationstag, dem 31. Oktober 2025, den Tag der Museen. Über 50 Museen und Ausstellungshäuser öffnen im Rahmen der Initiative #kostenlosentdecken ihre Türen kostenfrei für Besucher. Das Event soll den öffentlichen Diskurs fördern und durch Kultur unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen. Das Programm #kostenlosentdecken hat sich seit seinem Start 2024 stetig erweitert. In diesem Jahr gewähren 51 teilnehmende Häuser freien Eintritt – deutlich mehr als in den Vorjahren. Neu dabei sind unter anderem das Deutsche Lackmuseum, das Polizeimuseum Hamburg und das Science Center Wald. Auch das Urbaneo – Zentrum für junge Architektur und das historische Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe beteiligen sich erstmals. In der ganzen Stadt warten Sonderausstellungen auf Besucher. In den Deichtorhallen Hamburg kann man Huguette Caland – Ein Leben in wenigen Linien erkunden. Die Hamburger Kunsthalle präsentiert Anders Zorn: Schwedens Superstar, während das Museum der Arbeit mit Care! Wenn Liebe zur Arbeit wird gesellschaftskritische Impulse setzt. Jede Ausstellung bietet einen einzigartigen Blick auf Kunst, Geschichte und Gesellschaft. Carsten Brosda, Hamburger Senator für Kultur und Medien, betonte die Vielfalt der Museumslandschaft der Stadt. Die breite Palette an Einrichtungen spiegle Hamburgs Offenheit, Neugier und Entdeckergeist wider. Die Initiative solle Kultur für alle zugänglich machen und Besucher unterschiedlicher Herkunft zum Austausch anregen. Am 31. Oktober ermöglicht der Tag der Museen kostenfreien Zugang zu 51 Häusern. Das erweiterte #kostenlosentdecken-Programm umfasst neue Museen und Sonderausstellungen. Die Veranstalter hoffen, dass das Event die gesellschaftliche Teilhabe und den kulturellen Dialog in der Stadt stärkt.