Hamm übertrifft digitale Bildungsziele mit Millioneninvestitionen und 1:1-Ausstattung
Kristiane DippelHamm übertrifft digitale Bildungsziele mit Millioneninvestitionen und 1:1-Ausstattung
Die Stadt Hamm hat ihre Ziele für die digitale Bildung im Zeitraum 2020–2024 erfolgreich übertroffen. Schulen profitieren nun von verbesserten Ausstattungen, wobei viele eine nahezu 1:1-Geräteversorgung für Schülerinnen und Schüler erreicht haben. Die Stadt plant bereits die nächsten Schritte, um diese Fortschritte zu sichern und auszubauen.
Im Rahmen des Medienentwicklungsplans (MEP) investierte Hamm 13,7 Millionen Euro aus eigenen Mitteln. Weitere 15,7 Millionen Euro flossen aus externen Fördergeldern. Mit diesen Ressourcen konnte die Stadt die Netzwerkinfrastruktur an Schulen ausbauen und digitale Endgeräte in einem Umfang bereitstellen, der die ursprünglichen Ziele übertrifft.
Jede Schule in Hamm verfügt nun über Glasfaseranschlüsse sowie moderne WLAN- und LAN-Systeme. Über 1.700 Präsentationsgeräte wurden angeschafft, und die Zahl der IT-Mitarbeiter wurde aufgestockt, um die Modernisierungen zu unterstützen. Zudem wurde die Umstellung auf einheitliche IT-Plattformen wie IServ und Citrix abgeschlossen.
Dadurch liegt die durchschnittliche Geräteausstattung an den Schulen mittlerweile bei über 70 Prozent. Dies ermöglicht flexible Unterrichtsmodelle, oft mit einem Gerät pro Schülerin oder Schüler oder im Verhältnis 1:2. Die verbesserte Infrastruktur erlaubt es Lehrkräften, digitale Medien effektiv in den Unterricht zu integrieren.
Das nächste Programm der Stadt, das von 2026 bis 2030 läuft, wird sich auf die Erneuerung veralteter Technik und die Sicherung der aktuellen Standards konzentrieren. Zudem prüft Hamm neue Finanzierungsmodelle, um langfristig einen gleichberechtigten digitalen Zugang für alle Schulen zu gewährleisten.
