15 January 2026, 21:45

Hape Kerkeling über Minderheitenrechte und sein neues „Schlämmer“-Comeback 2026

Ein älterer Mann mit ernster Miene in einem Schwarz-Weiß-Porträt mit unscharfem Hintergrund.

Hape Kerkeling über Minderheitenrechte und sein neues „Schlämmer“-Comeback 2026

Hape Kerkeling über Minderheitenrechte: "Eine Demokratie zeigt ihre Stärke im Umgang mit Schwächeren"

Der deutsche Komiker Hape Kerkeling hat sich zur Bedeutung des Schutzes von Minderheitenrechten in einer Demokratie geäußert. Während der Vorbereitungen für seinen neuen Film reflektierte er zugleich über seine eigenen Erfahrungen als schwuler Mann in Deutschland. Seine Aussagen fallen mit der Rückkehr seiner Kultfigur Horst Schlämmer auf die Leinwand im Jahr 2026 zusammen.

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Kerkeling warnte, dass der Umgang einer Gesellschaft mit Minderheiten deren demokratische Reife offenbare. Wer ihre Kämpfe ignoriere, untergrabe letztlich die Rechte aller Bürger. Dennoch räumte er ein, sich in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern relativ sicher zu fühlen.

Für einen neuen Film mit dem Titel "Horst Schlämmer sucht das Glück" hat der Schauspieler seine fiktive Figur wiederbelebt. Die Dreharbeiten begannen Ende Juni 2025, die Premiere ist für den 26. März 2026 geplant. Kerkeling beschrieb Schlämmer als archetypischen "alten weißen Mann", dessen derbe, aber herzliche Art bis heute prägt.

Obwohl Schlämmers Comeback auf großes Interesse stößt, hat Kerkeling die Figur nicht explizit mit seiner jüngsten Fürsprache für Minderheitenrechte verknüpft. Stattdessen betonte er die Rolle des Charakters als scharfzüngigen, ungeschönten Komiker – ein Stil, der Schlämmer seit jeher auszeichnet.

Kerkelings Aussagen unterstreichen den Zusammenhang zwischen Minderheitenrechten und demokratischer Gesundheit. Mit dem Kinostart seines Films rückt Schlämmer 2026 wieder in den Fokus, doch welche Rolle die Figur in gesellschaftlichen Debatten spielen wird, bleibt offen. Die Haltung des Komikers selbst jedoch spiegelt die anhaltenden Diskussionen über Gleichberechtigung und Repräsentation in Deutschland wider.