Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr 2024 mit Millionen-Einnahmen und spektakulären Beschlagnahmungen
Horst-Dieter GertzHauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr 2024 mit Millionen-Einnahmen und spektakulären Beschlagnahmungen
Hauptzollamt Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern meldet rekordverdächtiges Jahr 2024
Das Hauptzollamt Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete 2024 ein äußerst aktives Jahr. Die Beamten bearbeiteten fast eine Million Importe und nahmen dabei Hunderte Millionen Euro an Steuern und Abgaben ein. Gleichzeitig beschlagnahmten sie große Mengen an gefälschten Waren, Waffen und illegalen Tabakerzeugnissen.
Im vergangenen Jahr wickelte das Zollamt 924.321 Einfuhren in die Region ab. Durch Kontrollen und Vollstreckungsmaßnahmen trieb es Forderungen in Höhe von rund 48,3 Millionen Euro ein. Insgesamt erwirtschaftete die Behörde etwa 701 Millionen Euro, wobei 6,83 Millionen Euro als Zollabgaben an die Europäische Union flossen.
Die Energiesteuern erwiesen sich als ergiebigste Einnahmequelle und brachten dem Bund 397,35 Millionen Euro ein. Finanzkontrollen gegen Schwarzarbeit deckten zudem Steuerausfälle in Höhe von 10,32 Millionen Euro auf.
Bei den Beschlagnahmungen fielen unter anderem 4.900 Paar gefälschte Turnschuhe im Wert von fast 500.000 Euro ins Auge. Die Beamten konfiszierten außerdem 2 Millionen Zigaretten und über 10 Tonnen weitere Tabakwaren. Die Zahl der sichergestellten illegalen Arzneimittel stieg stark an und erreichte 92.750 Stück. Hinzu kamen 422 Waffen und verbotene Gegenstände, deren Herkunft noch ungeklärt ist.
Die Bilanz des Hauptzollamts Stralsund für 2024 zeigt eine erfolgreiche Kombination aus Einnahmensicherung und Strafverfolgung. Mit der Abwicklung von fast einer Million Sendungen, der Beitreibung ausstehender Steuern und der Beschlagnahmung großer Mengen illegaler Waren unterstreicht die Behörde die Bedeutung des Zollwesens in Mecklenburg-Vorpommern.






